Nürburgring
Die Zukunft der Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring ist weiterhin gefährdet. Foto: Jan Woitas

Die Zukunft der Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring ist weiterhin gefährdet. Foto: Jan Woitas

dpa

Die Zukunft der Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring ist weiterhin gefährdet. Foto: Jan Woitas

Mainz (dpa) - Trotz der Absage von Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone wollen die bisherigen Pächter des Nürburgrings einem Bericht zufolge weiter über den Großen Preis 2013 verhandeln.

«Wir haben das exklusive Recht auf die Formel 1 am Nürburgring, und darauf pochen wir», sagte Manager Jörg Lindner der «Rhein-Zeitung» (Koblenz/Mainz) nach Mitteilung vom Dienstag.

Der «Spiegel» hatte berichtet, dass Ecclestone die Verhandlungen für ein Formel-1-Rennen am 7. Juli am Nürburgring mit den früheren Ring-Betreibern abgebrochen habe. Für den Fall stehen die Sanierungsverwalter der insolventen Traditionsstrecke bereit, um die Gespräche weiterzuführen. Die Zeitung schreibt, dass Lindner noch am Montag mit Ecclestone telefoniert habe. Die Ex-Pächter sind laut Vertrag für die Gespräche zuständig. Wochenlang war unklar, wie weit die Verhandlungen sind.

Der ADAC möchte einem anderen Bericht zufolge gerne sportlicher Ausrichter der Formel 1 am Nürburgring werden. «Wir haben der Nürburgring-Betriebsgesellschaft angeboten, dass der ADAC als sportlicher Ausrichter auftreten könnte, wenn ein Formel-1-Rennen durch die Betriebsgesellschaft ausgerichtet werden sollte», sagte ein Sprecher des ADAC der Mainzer «Allgemeinen Zeitung». Ein eigenes Angebot habe der Automobilclub Ecclestone nicht gemacht.

Denkbar sei, dass die Betriebsfirma der Sanierer der Veranstalter wird und den ADAC als Sport-Ausrichter holt - etwa für technische Überwachung und Rennleitung. Der Partner 2011 am Nürburgring war der Automobilclub von Deutschland (AvD).

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