Teamchef
Red-Bull-Teamchef Christian Horner (l) ist einem F1-Börsengang gegenüber zurückhaltend. Foto: Jens Buettner

Red-Bull-Teamchef Christian Horner (l) ist einem F1-Börsengang gegenüber zurückhaltend. Foto: Jens Buettner

dpa

Red-Bull-Teamchef Christian Horner (l) ist einem F1-Börsengang gegenüber zurückhaltend. Foto: Jens Buettner

Sepang (dpa) - Eine Reihe von Teamchefs hat sich zu einem möglichen Teil-Börsengang der Formel 1 vorerst zurückhaltend geäußert.

«Letztlich liegt es nicht in unseren Händen. Es ist eine Sache der Anteilsbesitzer. Es ist Sache von CVC und Bernie (Ecclestone)», sagte Christian Horner vom Weltmeister-Team Red Bull in Sepang. «Generell sind Börsengänge und Besitzerwechsel nicht unbedingt zum Wohle des Sports», kommentierte Martin Whitmarsh von McLaren.

Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone hatte dem Finanzinvestor CVC vorgeschlagen, einen Teil der Motorsport-Königsklasse an die Börse zu bringen. CVC gehören 63,4 Prozent der Formel 1. Bei der geplanten Teilplatzierung in Singapur soll der Investor eine Bewertung der gesamten Formel 1 mit 10 Milliarden Dollar anstreben, hatte es in Medienberichten jüngst geheißen.

Er sehe lediglich, dass es Diskussionen über einen möglichen Börsengang gebe, meinte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Kollege Horner schloss nicht aus, dass auch die Teams davon profitieren könnten: «Möglich», sagte er und sprach immerhin von einem interessanten Konzept. Aus Sicht von Red Bull als Team sehe man aber auch keine Notwendigkeit, Anteile zu besitzen.

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