Noch hat sich kein Verein mit einem Angebot beim Schalker Manager gemeldet.

Trainingslager FC Schalke 04
Farfan trainiert in Belek brav - so sieht es Trainer Magath (Hintergrund) gerne.

Farfan trainiert in Belek brav - so sieht es Trainer Magath (Hintergrund) gerne.

Soeren Stache

Farfan trainiert in Belek brav - so sieht es Trainer Magath (Hintergrund) gerne.

Belek. Sonderschichten schieben, heißt es derzeit für Jefferson Farfan. Der 26-Jährige, der mit Verspätung ins Trainingslager des FC Schalke 04 in Belek gekommen war, holt die bisher verpassten Einheiten auf. „Konditionell läuft er nicht lange hinterher. Ein guter Hahn wird nicht fett“, sagte Trainer Felix Magath entspannt.

Dabei hätte der 57-Jährige Grund genug, auf den Peruaner weniger gut zu sprechen zu sein. In den Vortagen hatte Farfan vehement einen Vereinswechsel gefordert und angekündigt, mit dem Trainer sprechen zu wollen. „Auf mich ist er noch nicht zugekommen. Ich bin da weiterhin gelassen“, erklärte der Trainer. „So lange sich kein Verein bei mir meldet, muss ich das auch nicht in Betracht ziehen.“

Magath versucht die Provokationen des Spielers zu ignorieren. Doch letztlich gelingt das selbst dem erfahrenen Manager nicht ganz. „Was hier und auch in Hoffenheim abgeht, ist langsam nicht mehr erträglich. Wenn jemand weg will, ist das in Ordnung. Das ist normal im Profigeschäft. Aber die Spieler haben Verträge unterschrieben, daran müssen sie sich halten. Es kann nicht sein, dass nur eine Seite etwas davon hat“, sagte Magath.

Auf Farfan kommt wohl eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich zu. „Disziplinarische Probleme sind nichts Ungewöhnliches bei ihm. Aber mit Geld kann man ja fast alles wieder gutmachen“, sagte Magath. Zudem steht für Farfan weiterhin Zusatztraining auf dem Plan. Viel Zeit für ein persönliches Gespräch wird ihm da nicht bleiben.

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