Der bekennende Rechtsextreme Paolo Di Canio muss sich einen neuen Job suchen.
Der bekennende Rechtsextreme Paolo Di Canio muss sich einen neuen Job suchen.

Der bekennende Rechtsextreme Paolo Di Canio muss sich einen neuen Job suchen.

Peter Powell

Der bekennende Rechtsextreme Paolo Di Canio muss sich einen neuen Job suchen.

Düsseldorf. Paolo Di Canio, ehemaliger Kapitän des italienischen Erstligisten Lazio Rom, sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Am Mittwoch gab der TV-Kanal Sky Sport bekannt, den Vertrag mit dem Ex-Profi als Fußballkommentator aufzulösen. Grund sind brisante Fotos des Ex-Stürmers, die im Internet aufgetaucht sind. Für die Aufnahmen wählte Di Canio bewusst ein Shirt mit kurzen Ärmeln, wodurch seine Tattoos auf dem Oberarm sichtbar sind. Darunter auch ein rechtsradikales. In Anlehnung an den italienischen Faschistenführer Benito Mussolini prangt auf Di Canios Oberarm das Wort "Dux" (Führer). Für den Sender Grund genug, den Fußballexperten vor die Tür zu setzen. 

Bereits während seiner aktiven Laufbahn bekannte sich Di Canio mehrfach zu rechtsradikalen Ansichten und tat dies auch offen zur Schau. So wurde er 2005 vom italienischen Fußballverband zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er bei einem Spiel die Lazio Anhänger mit dem faschistischen Gruß begrüßte. jp

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