Der FC Schalke bringt sich mit mäßiger Leistung in eine gute Position.

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Schalkes „Lebensversicherung“, Klaas-Jan Huntelaar, trifft auch in Pilsen.

Schalkes „Lebensversicherung“, Klaas-Jan Huntelaar, trifft auch in Pilsen.

dpa

Schalkes „Lebensversicherung“, Klaas-Jan Huntelaar, trifft auch in Pilsen.

Pilsen. Zumindest das Ergebnis dürfte für ein wenig Zufriedenheit sorgen. Mit dem 1:1 (0:1) bei Viktoria Pilsen hat sich der FC Schalke 04 im Hinspiel des Sechszehntelfinales in der Europa League eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag verschafft. Von einer Steigerung zur Niederlage in Mönchengladbach am vergangenen Samstag konnte keine Rede sein. Die Schalker Leistung stagniert auf unterem Niveau. „Es ist deutlich zu sehen, dass noch nicht alle wichtigen Spieler fit sind“, sagte Horst Heldt, Manager der Knappen. „Da ist nicht viel mehr drin.“

Zu Beginn der Begegnung wirkte die Mannschaft von Huub Stevens zwar noch bemüht, ein Tor zu erzielen und hatte durch Klaas-Jan Huntelaar zwei nennenswerte Torschüsse. Doch je länger das Spiel andauerte, desto mehr nahm der tschechische Meister den Schalkern mit seiner grundsoliden Abwehrarbeit die Spielfreude.

Schalke erlaubt dem Gegner eine Vielzahl von Möglichkeiten

Torgefahr strahlte Schalke so gut wie nicht mehr aus. Die Mannschaft von Pavel Vrba setzte mit seinen kleinen und flinken Angreifern auf ein Konterspiel, dass die Schalker vor große Probleme stellte. Und die Ausgangsposition sollte für die Königsblauen nicht besser werden, nachdem Vladimir Darida mit einer Volleyabnahme an der Strafraumgrenze nach einer Ecke das sehenswerte 1:0 zur Führung erzielt hatte (22.).

Die Schalker fanden auch zu Beginn der zweiten Hälfte keine Lösungen, sich gegen die spielstarken Gegner durchzusetzen. Und die 11 435 Zuschauer in der Doosan-Arena schienen kaum glauben zu können, wie viele Chancen ihre Mannschaft gegen das deutsche Team herausspielte. Allerdings gingen die Tschechen zum Glück für die Schalker viel zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um.

Eingewechselter Farfan leistet die Vorarbeit zum Ausgleich

Dass das Stevens-Team doch noch den Ausgleich erzielte, dafür sorgte der eingewechselten Jefferson Farfan, dessen abgefälschter Torschuss vor den Füßen von Huntelaar landete. Der schob aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (75.). Im Anschluss passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. „Wir mussten ein blödes Tor hinnehmen“, sagte Torschütze Klaas-Jan Huntelaar. „Aber wir haben uns in die zweite Hälfte reingekämpft, und mit dem 1:1 können wir leben.“

Pilsen - Schalke 04 1:1

Moskau - Athletic Bilbao 2:1

Ajax - Manchester United 0:2

Alkmaar - Anderlecht 1:0

Salzburg - Charkow 0:4

Lazio Rom - At. Madrid 1:3

Warschau - Sp. Lissabon 2:2

Porto - Manchester City

Hannover - FC Brügge

Bukarest - Enschede

Stoke City - Valencia

Trabzonspor - Eindhoven

Udinese - PAOK Saloniki

Krakau - Standard

Lüttich Kasan - Piräus 0:1

Braga - Besiktas 0:2

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