Schlechte Aussichten für Verfolger: Die Meisterschaften in den europäischen Ligen sind so gut wie entschieden.

Sie alle liegen mit ihren Vereinen beinahe uneinholbar an der Spitze ihrer Ligen: Ob Bastian Schweinsteiger bei den Bayern, ...
Sie alle liegen mit ihren Vereinen beinahe uneinholbar an der Spitze ihrer Ligen: Ob Bastian Schweinsteiger bei den Bayern, ...

Sie alle liegen mit ihren Vereinen beinahe uneinholbar an der Spitze ihrer Ligen: Ob Bastian Schweinsteiger bei den Bayern, ...

... Lionel Messi beim FC Barcelona, ...

... Manchesters Wayne Rooney oder ...

... Andrea Pirlo von Juvenuts Turin.

dpa, Bild 1 von 4

Sie alle liegen mit ihren Vereinen beinahe uneinholbar an der Spitze ihrer Ligen: Ob Bastian Schweinsteiger bei den Bayern, ...

Berlin. So dominant waren Europas Spitzenreiter schon lange nicht mehr: Die Titelkämpfe der europäischen Top-Ligen sind in diesem Jahr einseitig wie selten. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern führt die Fußball-Bundesliga mit 20 Punkten Vorsprung an, der FC Barcelona liegt 13 Punkte vor Real Madrid. Auch Juventus Turin und Manchester United lassen ihre nationalen Konkurrenten in der laufenden Saison alt aussehen.

Die Bundesliga

In der Saison 2008/09 wurde der VfL Wolfsburg mit 69 Punkten Meister. So viele Zähler hat der FC Bayern schon jetzt auf dem Konto – nach 26 Spieltagen. Das Team von Trainer Jupp Heynckes spielt eine Saison der Rekorde. Bislang gab es nur eine Niederlage. Besonders die Münchner Auswärtsbilanz ist beeindruckend: In 13 Spielen blieb der FC Bayern ungeschlagen, holte zwölf Siege bei nur zwei Gegentoren. Verfolger und Titelverteidiger Borussia Dortmund liegt bereits 20 Punkte zurück. Sollten die Bayern ihr nächstes Spiel gegen den Hamburger SV gewinnen, könnten sie bei einem BVB-Patzer schon am 27. Spieltag die 23. Meisterschaft feiern (siehe Kasten). Das gab es noch nie.

Die Primera División

Eine der bisherigen vier Clasico-Auflagen gegen Real Madrid in dieser Saison konnte der FC Barcelona noch nicht gewinnen. In der spanischen Liga führt aber kein Weg am Team um Weltfußballer Lionel Messi vorbei. 13 Punkte beträgt der Vorsprung Real Madrid. Sechs Siege aus den nächsten zehn Spielen würden Barça demnach reichen, um die Meisterschaft in der Primera Division zu sichern. Die Madrilenen üben sich bis dahin in Durchhalteparolen: „Unser Ziel ist, Barça unter Druck zu setzen“, sagte Real-Stürmer Gonzalo Higuaín zuletzt. „Die Meisterschaft dauert noch lange. Wir werden bis zum Ende kämpfen.“

Die Premier League

Manchester United gegen Manchester City – das steht für packende Derbys zweier Rivalen. In der vergangenen Saison holte City einen Rückstand von acht Punkten auf United auf. Erst am letzten Spieltag machten die Citizens mit zwei Toren in der Nachspielzeit die Meisterschaft perfekt. United landete punktgleich auf Platz zwei. Ganz anders das Bild in diesem Jahr: Das Team von Sir Alex Ferguson hat 15 Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen – neun Spiele vor Saisonende. Das Hinspiel ging mit 3:2 an United. Gut möglich, dass der Tabellenführer im Rückspiel am 8. April einen weiteren großen Schritt in Richtung Titel macht.

Die Serie A

Vor sechs Jahren kickte Juventus Turin noch in der zweiten Liga. Mittlerweile ist die „Alte Dame“ nach Manipulationsskandal, Zwangsabstieg und langer Krise wieder an der Spitze des italienischen Fußballs angekommen. Bayern Münchens Viertelfinalgegner in der Champions League liegt in der Serie A neun Punkte vor dem SSC Neapel. Mit einer abgeklärten Hinrunde sicherte sich Juve schon vor Jahreswechsel den ersten Platz. Ein gutes Omen: Der Wintermeister in Italien holte in den vergangenen acht Jahren am Saisonende auch den Titel. „Juve siegt und siegt und ist dabei so souverän wie nie zuvor“, lobte die „Gazzetta dello Sport“.

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