Am Freitag hat Duisburgs Vereinschef Walter Hellmich dann doch Klartext gesprochen: "Ein harter Arbeiter hilft uns weiter als viele Sprüche." Für die zeichnete in Duisburg bislang Peter Neururer verantwortlich. Mal kündigte er seinen Rücktritt an und verstand es als Drohung. Dann machte er frühzeitig deutlich, kein weiteres Jahr in der 2. Liga verbringen zu wollen. Dabei war es in Duisburg wie bei den meisten seiner zahlreichen Stationen: Kurzfristiger Erfolg, mittelfristiger Absturz, Entlassung. Dass Neururer das zum Programm gemacht und eine Abfindung nach der nächsten kassiert hat, ist ihm nicht übel zu nehmen. Solange er Leute wie Hellmich findet, die sich auf ihn einlassen. Obwohl er nie ein Anderer war.

olaf.kupfer@wz-plus.de

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