Bei Chelseas 0:1-Peinlichkeit erstmals in der Startelf.

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Übles Foul an Stephane Mbia (re.): Marko Marin.

Übles Foul an Stephane Mbia (re.): Marko Marin.

dpa

Übles Foul an Stephane Mbia (re.): Marko Marin.

London. Nach der Pleite des FC Chelsea in der Premier League gegen den Tabellenletzten Queens Park Rangers war Marko Marin ein gefragter Mann – zumindest beim vereinseigenen Internet-TV. Ansonsten nahmen die Medien in Großbritannien kaum Notiz vom Startelf-Debüt des Fußball-Profis aus Deutschland für die Blues. „Ich bin glücklich, dass ich heute von Beginn an dabei war, doch das Ergebnis hat für mich einen schlechten Tag daraus gemacht“, gestand Marin.

Helfen konnte der bei seiner Verpflichtung im Sommer als „German Messi“ angekündigte Ex-Mönchengladbacher seinem Team nicht. Richtig auffällig geworden war der Dribbelkünstler nur durch seinen rustikalen Einsatz in der vierten Minute gegen seinen Gegenspieler Stephane Mbia. Dafür sah er nur Gelb.

Schuld an der 0:1-Peinlichkeit gegen die bislang mit Abstand schwächste Mannschaft der Premier League trug der 23-Jährige aber auch nicht. Als Shaun Wright-Phillips in der 78. Minute das Tor des Abends für die Rangers gegen seinen früheren Verein erzielte, war Marin schon nicht mehr auf dem Platz. In der 60. Minute ging er unter freundlichem Beifall der Blues-Anhänger vom Feld.

Der Konkurrenzkampf in der Offensive wird noch härter

Ob der kleine Stürmer noch viel mehr Bewährungschancen bekommt, ist offen. Denn der Konkurrenzkampf um die Plätze in der Offensive beim FC Chelsea verschärft sich. Die Londoner stehen vor der Verpflichtung des früheren Hoffenheimer Stürmers Demba Ba von Newcastle United. Zudem holte Chelsea den ausgeliehenen israelischen Mittelfeldspieler Yossi Benayoun von West Ham zurück.

Marin will sich nicht entmutigen lassen. An einen Abschied denkt der 16-malige Nationalspieler nicht. „Es war wegen der Verletzungen am Anfang sehr schwierig. Ich musste viel tun, um zurückzukommen. Jetzt fühle ich mich besser und hoffe, dass ich weiterhin spielen kann“, sagte der Acht-Millionen-Euro-Mann. Trainer Rafael Benítez hatte die Stammkräfte geschont und sich damit verrechnet. Chelsea fiel auf Rang vier hinter Tottenham Hotspur zurück.

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