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Bundestrainer Marco Sturm verfolgt das Spiel des DEB-Teams gegen Russland. Foto: Peter Kneffel

Bundestrainer Marco Sturm verfolgt das Spiel des DEB-Teams gegen Russland. Foto: Peter Kneffel

dpa

Bundestrainer Marco Sturm verfolgt das Spiel des DEB-Teams gegen Russland. Foto: Peter Kneffel

Augsburg (dpa) - Nach dem 2:8-Debakel gegen Russland beim Deutschland Cup hat Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm Kritik am Auftritt seiner Auswahl geübt.

«Ich habe mehr erwartet, auch emotional», sagte der 39-Jährige. «So ein Ergebnis darf nicht passieren.» Angesichts der Tatsache, dass es in Augsburg um die Plätze im Olympia-Kader geht, habe er mit mehr Anspannung bei den Spielern gerechnet.

Gegen Russland, das nicht mit seiner stärksten Mannschaft antrat, hatte der Gastgeber nach einem ordentlichen Beginn deutlich nachgelassen. «Die Jungs sind selbst schuld. Sie haben bewiesen, dass sie mitspielen können, und es dann komplett hergegeben», urteilte Sturm. «Die Russen waren besser, schneller und aggressiver. Die Russen sind einfach, egal mit was für einer Truppe sie kommen, eine bessere Nation als wir. Das muss man gnadenlos zugeben.»

Für die zweite Partie gegen Titelverteidiger Slowakei forderte der Coach eine Reaktion. Torhüter Dennis Endras wird dem Rekordsieger am Samstag und zum Abschluss gegen die USA wegen einer Beinverletzung fehlen. Der Ingolstädter Timo Pielmeier bekommt im zweiten Turnier-Auftritt von Beginn an eine Bewährungschance.

Neben den NHL-Profis schont Sturm beim Deutschland Cup auch einige Stammspieler und sichere Olympia-Fahrer wie die früheren NHL-Profis Marcel Goc und Christian Ehrhoff sowie Torjäger Patrick Reimer. Für andere Profis ist das Turnier die Chance, sich für die Olympischen Spiele vom 9. bis 25. Februar in Pyeongchang zu empfehlen.

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