Die Rusen verlassen kurz nach dem Handshake mit den Kanadiern das Eis. Foto: Filip Singer
Die Rusen verlassen kurz nach dem Handshake mit den Kanadiern das Eis. Foto: Filip Singer

Die Rusen verlassen kurz nach dem Handshake mit den Kanadiern das Eis. Foto: Filip Singer

dpa

Die Rusen verlassen kurz nach dem Handshake mit den Kanadiern das Eis. Foto: Filip Singer

Moskau (dpa) - Die russische Eishockey-Nationalmannschaft hat Vorwürfe zurückgewiesen, nach der Niederlage im WM-Finale gegen Kanada (1:6) das Eis ohne Respekt vor dem Gegner verlassen zu haben.

«Wir haben den Kanadiern gratuliert, unsere Silbermedaillen in Empfang genommen und gedacht: Das Eis gehört jetzt dem Sieger», sagte Mannschaftskapitän Ilja Kowaltschuk in Moskau.

Von der Hallendecke sei in diesem Moment Konfetti gefallen, und die Veranstalter in Prag hätten für die russischen Spieler die Tür zum Presseraum geöffnet. «Das war für uns das Zeichen: Die Zeremonie ist für uns vorbei. Wir standen danach bei den Journalisten, auch bei welchen aus Kanada», sagte der Spieler von SKA St. Petersburg.

Kanada habe in einem ehrenvollen Kampf gewonnen, und Russland gratuliere. «Aber wir sind auf Revanche gestimmt», meinte Kowaltschuk. 2016 findet die Eishockey-WM in Russland statt.

Nach dem Endspiel in Prag am vergangenen Sonntag waren Vorwürfe laut geworden, die Sbornaja habe das Eis aus Frust über die hohe Niederlage schon vor Abspielen der kanadischen Hymne verlassen.

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