München (dpa) - DEB-Präsident Franz Reindl kann sich grundsätzlich eine Rückkehr des früheren Bundestrainers Uwe Krupp zum Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vorstellen.

«Es ist super, wenn ein Trainer wie Uwe Krupp auf dem Markt ist. Da gibt es niemand, der das nicht so sieht», sagte Reindl im Sport1-Interview, schränkte jedoch ein: «Aber wir wissen ja nicht, wie lange er noch auf dem Markt ist». Zuletzt hatte Reindl eine künftige Doppelfunktion eines Bundestrainers zugleich als Clubcoach ausgeschlossen.

Seit Krupps Aus als Trainer der Kölner Haie vor gut einem Monat gibt es Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des früheren NHL-Verteidigers als Bundestrainer. Reindl hatte zuletzt vom aktuellen Nationalcoach Pat Cortina Erfolge gefordert, um nach der WM 2015 überhaupt über eine Verlängerung des dann auslaufenden Vertrages zu verhandeln. «Wenn das Vertragsjahr zu Ende ist, setzen wir uns zuerst mit dem Partner zusammen, den wir haben», sagte Reindl.

Beim Deutschland Cup am Wochenende in München sorgte zudem für Erstaunen, dass Krupp bei jedem Spiel neben Reindl auf der Tribüne gesessen hatte. «Natürlich zeige ich mich mit Uwe Krupp, weil er ein guter Bekannter ist», hatte Reindl dazu gesagt und zugleich beteuert: «Aber mit ihm werde ich nicht über einen Vertrag sprechen».

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