Angeschlagen
Jochen Hecht erlitt zuletzt schon die dritte Gehirnerschütterung in weniger als einem Jahr. Foto: Cj Gunther

Jochen Hecht erlitt zuletzt schon die dritte Gehirnerschütterung in weniger als einem Jahr. Foto: Cj Gunther

dpa

Jochen Hecht erlitt zuletzt schon die dritte Gehirnerschütterung in weniger als einem Jahr. Foto: Cj Gunther

Mannheim (dpa) - NHL-Profi Jochen Hecht hofft trotz der dritten Gehirnerschütterung in weniger als einem Jahr auf die Fortsetzung seiner Eishockey-Karriere.

«In mir schlummert eine Kämpfernatur, die mich antreibt, weiterzumachen. Ich will in diesem Jahr wieder Eishockey spielen», sagte der Spieler der Buffalo Sabres dem «Mannheimer Morgen». Hechts Vierjahresvertrag in Buffalo über insgesamt 14,4 Millionen US-Dollar läuft am Ende der Saison aus.

Im Spiel in St. Louis hatte Gegenspieler T.J. Oshie den ehemaligen deutschen Nationalspieler hart gecheckt. Seitdem fehlt Hecht seinem Team. «Als es mich am 21. Januar erneut erwischt hat, sind mir viele Gedanken durch den Kopf geschossen - ein mögliches Karriereende war einer davon. Ich dachte schon, das war's», sagte er.

Seit Anfang dieser Woche arbeitet Hecht an seinem Comeback, mehr als Fahrradfahren sei aber nicht möglich. Bei einem Eingriff wurde die Ursache der Kopfschmerzen entdeckt: Außer einer Nackenverletzung hatte er auch einen Bandscheibenvorfall erlitten.

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