Boston (dpa) - Die Teambesitzer der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL haben den neuen Tarifvertrag abgesegnet. In einer geheimen Abstimmung sprachen sie sich am Mittwoch in New York dafür aus, das Arbeitspapier anzunehmen.

Erst am 6. Januar hatten sich Eigner und Spielergewerkschaft NHLPA auf einen neuen Vertrag verständigt und somit die seit Mitte September andauernde Aussperrung der mehr als 700 Profis beendet. Aufgrund des Lockouts waren mehr als 500 Vorrundenpartien gestrichen worden.

Um wirksam zu werden, muss der auf eine Laufzeit von zehn Jahren ausgelegte Kontrakt noch von den Spielern ratifiziert werden. Dies soll am Samstag geschehen. Die jährlichen Gesamteinnahmen von zuletzt 3,3 Milliarden Dollar werden künftig jeweils zur Hälfte geteilt. Zuvor hatten die Spieler 57 Prozent bekommen. «Beide Seiten können mit dem Deal leben. Es hat sich gelohnt, geduldig zu bleiben», sagte Nationalspieler Dennis Seidenberg (Boston Bruins) der Nachrichtenagentur dpa.

Am Sonntag sollen die Trainingscamps beginnen. Die neue Saison startet aller Voraussicht nach am 19. Januar und umfasst 48 Vorrunden-Begegnungen pro Team.

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