Die New York Rangers haben den Winter Classic in der NHL gewonnen. Foto: Sigi Tischler
Die New York Rangers haben den Winter Classic in der NHL gewonnen. Foto: Sigi Tischler

Die New York Rangers haben den Winter Classic in der NHL gewonnen. Foto: Sigi Tischler

dpa

Die New York Rangers haben den Winter Classic in der NHL gewonnen. Foto: Sigi Tischler

Philadelphia (dpa) - Der «Winter Classic» in der NHL machte seinem Namen alle Ehre: Nach einem dramatischen Schlusspunkt stimmte für die 47 000 Eishockey-Fans im Baseball-Stadion von Philadelphia am Ende nur das Ergebnis nicht.

Die Flyers unterlagen ihrem Erzrivalen New York Rangers 2:3, nachdem New Yorks Keeper Henrik Lindqvist 20 Sekunden vor Ende einen Penalty von Danny Brière abwehrte. Damit krönte der schwedische Nationaltorhüter eine gelungene Aufholjagd der Gäste unter freiem Himmel.

«Es war ein Riesenspiel. Es fühlt sich wirklich toll an, dieses Ding gewonnen zu haben», sagte Rangers-Kapitän Ryan Callahan. New York liegt in der Ost-Hälfte der Nordamerika-Liga weiter an der Spitze vor Meister Boston Bruins und baute in der Atlantik-Division seinen Vorsprung auf Verfolger Philadelphia auf vier Punkte aus. Es war im dritten Saisonspiel der dritte Erfolg über die Flyers.

Bei anfänglichen Plustemperaturen um fünf Grad nahm der fünfte Winterklassiker seit 2008 im zweiten Drittel richtig Fahrt auf. Zunächst heizten Brayden Schenn (33.) und Claude Giroux (35.) den Flyers-Fans mit dem Doppelpack zur 2:0-Führung richtig ein. Nur 30 Sekunden später verkürzte Mike Rupp und glich im Schlussabschnitt (43.) sogar aus, nachdem er zuletzt am 18. Oktober getroffen hatte. Brad Richards (46.) gelang die Führung, die Lundqvist rettete. Der Schwede wehrte insgesamt 34 Schüsse ab und bot den Zuschauern des TV-Senders NBC eine tolle Show.

«Ich verstehe immer noch nicht, warum sie einen Penalty gegeben haben. Ich weiß nicht, ob NBC mit den Schiedsrichtern zusammengekommen ist, um daraus ein Spiel mit Verlängerung zu machen», schimpfte Rangers-Trainer John Tortorella. Verteidiger Ryan McDonagh hatte bei einer Rettungsaktion auf dem Puck gelegen - und das ganz kurz vor der eigenen Torlinie.

Es war der Schlusspunkt des Spektakels, um das die Veranstalter großen Aufwand betrieben hatten. Sogar Kunstschnee lag rings um das Spielfeld. Gegen Ende des zweiten Drittels gab es ein paar echte Schneeflocken, und die Fans mussten sich bei nun fast null Grad noch etwas wärmer anziehen.

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