Sarasota (dpa) – Einer der erfolgreichsten Trainer der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL ist tot. Al Arbour ist am 28. August in Sarasota im US-Bundesstaat Florida im Alter von 82 Jahren gestorben. Er litt seit geraumer Zeit an Parkinson und Demenz.

Arbour gewann als Verteidiger mit den Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks und zweimal mit den Toronto Maple Leafs den Stanley Cup. Einen weitaus größeren Namen machte sich der Kanadier jedoch als Trainer der New York Islanders, mit denen er von 1980 bis 1983 viermal nacheinander Meister wurde. 1984 verloren die Islanders die Endspielserie gegen die von Wayne Gretzky angeführten Edmonton Oilers und mussten somit nach 19 gewonnenen Playoff-Serien nacheinander – bis heute Rekord im nordamerikanischen Profisport – wieder eine Niederlage hinnehmen.

«Die New York Islanders haben vier Stanley Cups gewonnen – und zwar zu großen Teilen dank Al's unglaublicher Anstrengungen. Er ist einer der Gründe, warum die Islanders ein historischer Verein sind», sagte Islanders-Manager Garth Snow.

Mit 740 Siegen gewann Arbour so viele Spiele mit nur einem Verein wie kein anderer NHL-Coach. Insgesamt wies er in seiner Trainer-Karriere 782 Siege auf und rangiert somit in der NHL-Historie auf Platz zwei hinter Scott Bowman (1244).

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