Lausanne (dpa) - Der juristische Streit um die Suspendierung des schwedischen Eishockeyprofis Nicklas Bäckström für das Olympia-Finale in Sotschi ist beigelegt.

Wie der Internationale Sportgerichtshof CAS mitteilte, zog Bäckström seinen Einspruch gegen die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zurück. Im Gegenzug wurde er vom Vorwurf des Dopings freigesprochen und erhielt als geringstmögliche Sanktion eine Verwarnung. Seine Silbermedaille hatte er bereits im vorigen Jahr bekommen, weil das IOC davon ausging, dass er seine Leistung nicht steigern wollte.

Bäckström hatte wegen einer positiven Dopingprobe kurzfristig nicht bei der 0:3-Niederlage im Februar vergangenen Jahres gegen Kanada auflaufen dürfen. Der Mittelstürmer führte das auf die Einnahme eines vom Teamarzt für unbedenklich erklärten Anti-Allergiemittels zurück. Die Sperre wegen eines überhöhten Pseudoephedrin-Wertes nach dem Viertelfinale gegen Slowenien hatte im schwedischen Lager für große Verärgerung gesorgt.

Nach «konstruktiven Diskussionen» zwischen den Anwälten des NHL-Profis von den Washington Capitals, dem IOC, der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und dem Eishockey-Weltverband (IIHF) sei nun zur Zufriedenheit aller Parteien die Übereinkunft zustande gekommen, erklärte der Internationale Sportgerichtshof.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer