München (dpa) - Wenn das deutsche Eishockey-Nationalteam von Donnerstag bis Sonntag in Bietigheim-Bissingen um das Olympia-Ticket kämpft, drücken auch die anderen Wintersport-Verbände die Daumen.

Dies hat auch rein pragmatische Gründe: Je mehr Athleten eines Landes im Olympia-Aufgebot stehen, desto mehr Betreuer, Ärzte oder Trainer dürften auch 2014 in Sotschi mit dabei sein. Da ein Eishockey-Team mit 23 Spielern, aber deutlich weniger Betreuern anreisen würde, könnte in anderen Sportarten entsprechend aufgestockt werden.

Eine bestimmte Quote darüber, wie viele Betreuer, Trainer oder Ärzte mitgenommen werden dürfen, gibt es laut Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) aber nicht. Am größten wäre der Effekt, wenn sich neben den Männern auch die Frauen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) qualifizieren würden. Die Männer müssen sich gegen die Niederlande, Italien und Österreich durchsetzen und gelten dabei als klarer Favorit. Bei den Frauen, die in Weiden gegen China, Tschechien und Kasachstan spielen, gilt eine Qualifikation als schwieriger. Zuletzt war ein deutsches Frauen-Team 2006 in Turin dabei.

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