Verärgert
Die Ingolstädter sind empört, dass es nicht zu einer Spielabsage kommt. Foto: Armin Weigel

Die Ingolstädter sind empört, dass es nicht zu einer Spielabsage kommt. Foto: Armin Weigel

dpa

Die Ingolstädter sind empört, dass es nicht zu einer Spielabsage kommt. Foto: Armin Weigel

München (dpa) - Der ERC Ingolstadt ist empört über die verhinderte Absage des mit 0:5 verlorenen Derbys in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beim EHC München.

Der Kader der Ingolstädter für das Match am Sonntag sei «über Nacht stark dezimiert» worden, teilte der ERC rund zwei Stunden vor dem angesetzten Spielbeginn mit.

Wegen eines Noro-Virus, der im Team umgehe, stünden nur noch acht gesunde Akteure vom am Freitagabend gewonnenen Spiel in Köln zur Verfügung. Nur mit Hilfe von drei Regensburger Förderlizenzspielern konnten die Panther nach eigenen Angaben einen spielberechtigten Kader zusammenstellen.

Der Münchner Club hätte einer gewünschten Verlegung der Partie nicht zugestimmt. Auch die DEL habe keinen Grund für eine Absage gesehen, da Ingolstadt die Mindestzahl von neun Spielern zur Verfügung gestanden habe.

«So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben über Nacht elf Spieler verloren. Unverständlich finden wir es, dass wir trotz dieser Situation das Spiel nicht verlegen, weil München dem nicht zustimmt», kritisierte Ingolstadts Sportdirektor Jiri Ehrenberger in einer Mitteilung seines Vereins. Man dürfe nicht vergessen, dass das Virus «höchst ansteckend» sei, gab Ehrenberger zusätzlich zu bedenken.

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