Das Team von Bremerhaven hat sich gegen den favorisierten ERC Ingolstadt durchgesetzt. Foto: Andreas Gebert
Das Team von Bremerhaven hat sich gegen den favorisierten ERC Ingolstadt durchgesetzt. Foto: Andreas Gebert

Das Team von Bremerhaven hat sich gegen den favorisierten ERC Ingolstadt durchgesetzt. Foto: Andreas Gebert

dpa

Das Team von Bremerhaven hat sich gegen den favorisierten ERC Ingolstadt durchgesetzt. Foto: Andreas Gebert

Bremerhaven (dpa) - Aufsteiger Fischtown Pinguins aus Bremerhaven hat mit dem erstmaligen Einzug in das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Geschichte geschrieben.

Der Neuling gewann auch das zweite Pre-Playoff-Spiel gegen den favorisierten ERC Ingolstadt nach furiosem Spielverlauf mit 6:5 (2:1, 2:2, 2:2).

Auch den Eisbären Berlin gelang durch ein 3:2 (1:2, 0:1, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung bei den Straubing Tigers der Viertelfinaleinzug. Der Siegtreffer durch Jamie MacQueen fiel erst nach 104 Minuten in der dritten Overtime.

Für Bremerhaven war es vor 4639 euphorischen Zuschauern der größte Erfolg der Club-Geschichte. «Das ist ein sehr emotionales Spiel gewesen. Sensationell, was hier abgeht», sagte Bremerhavens Coach Thomas Popiesch. Bereits am Mittwoch hatte sein Team das erste Spiel der Mini-Serie 4:1 in Ingolstadt gewonnen. Der Meister von 2014 und Vize-Champion von 2015 ist damit bereits zum zweiten Mal in Serie in den Pre-Playoffs gescheitert. Zum Weiterkommen waren zwei Erfolge notwendig. Noch nie zuvor war einem Aufsteiger in der DEL auf Anhieb der Einzug ins Viertelfinale gelungen.

Dort wartet allerdings Titelverteidiger und Hauptrundenmeister EHC Red Bull München. «Wir dürfen Viertelfinale spielen und das ist eine große Ehre für uns», sagte Popiesch zur Rollenverteilung. Das Viertelfinale wird im Modus «best-of-seven» gespielt. Zum Weiterkommen sind dann vier Siege nötig.

Für Berlin, das das erste Duell gegen Straubing 3:1 gewonnen hatte, geht es gegen den Hauptrundenzweiten Mannheim weiter. Allerdings ließen die Eisbären viel Kraft. Die Entscheidung in Straubing fiel nach etlichen Pfostenschüssen und tollen Paraden von Straubing Torhüter Matthew Climie erst durch einen abgefälschten Schuss nach fast doppelter Spielzeit als bei einer regulären Partie.

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