Topspiel
Mannheim hat das Topspiel gegen München mit 3:1 gewonnen. Foto: Tobias Hase

Mannheim hat das Topspiel gegen München mit 3:1 gewonnen. Foto: Tobias Hase

dpa

Mannheim hat das Topspiel gegen München mit 3:1 gewonnen. Foto: Tobias Hase

Ingolstadt (dpa) - Die Adler Mannheim eilen den Hauptrunden-Sieg in der Deutschen Eishockey Liga entgegen. Mit dem 3:1 am Sonntag im Topspiel beim EHC München baute der Titelanwärter seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus.

Zwei Wochen vor dem Vorrunden-Ende liegen die Mannheimer mit 97 Punkten elf Zähler vor den Münchnern. Vorjahres-Finalist Kölner Haie rutschte dagegen nach dem 3:5 bei Meister ERC Ingolstadt aus den Playoff-Rängen.

Wegen des knapp schlechteren Torverhältnisses mussten die Rheinländer die Krefeld Pinguine wieder an sich vorbeiziehen lassen. Die Krefelder setzten sich überraschend mit 3:2 nach Verlängerung gegen die Hamburg Freezers durch und haben zudem eine Partie weniger absolviert. Am Dienstag (19.30 Uhr) kommt es in Krefeld zum direkten Duell der beiden Konkurrenten um Rang zehn.

Die Düsseldorfer EG festigte mit einem 3:1 gegen die Grizzly Adams Wolfsburg und dem sechsten Sieg nacheinander ihren Anspruch auf die direkte Playoff-Qualifikation. Der frühere deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin behielt gegen die Nürnberg Ice Tigers nur knapp mit 3:2 nach Penaltyschießen die Oberhand und ist weiter Siebter.

In München ging es darum, ob der Verfolger den ersten Platz der Mannheimer noch einmal gefährden könnte. Vor 5776 Zuschauern - darunter auch Bundestrainer Pat Cortina - verdienten sich aber die auswärtsstarken Mannheimer den Erfolg. Zwei Tage nach dem 3:2 in Ingolstadt machte Adler-Profi Jonathan Rheault 1:35 Minuten vor der Schlusssirene mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. «Das sind die Spiele, die man braucht, um ein gutes Gefühl für die Playoffs zu bekommen», sagte Mannheims Stürmer Glen Metropolit bei ServusTV.

DEL-Rekordchampion Berlin gab in der Schlussphase einen 2:0-Vorsprung aus der Hand und verschenkte damit einen weiteren möglichen Punkt. Nur 57 Sekunden brauchte Steven Reinprecht vor 14 200 Zuschauern für seinen Doppelpack zum Ausgleich. Im Shootout sicherte Matthew Foy den Berlinern den zweiten Heimerfolg des Wochenendes. Am Freitag hatte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp ein 6:4 gegen Augsburg erkämpft. Noch hoffen die Berliner, bis zum 1. März in die Top Sechs vorzurücken und den Umweg über die Vor-Playoffs zu vermeiden.

Viel größere Sorgen plagen die Kölner. In Ingolstadt führten sie mit 2:0, blieben in dem Wiedersehen der beiden Vorjahres-Finalisten am Ende dennoch chancenlos. Erst am Freitag hatten die Kölner von Trainer Niklas Sundblad ein klares 6:1 in Schwenningen gefeiert.

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