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Die Straubinger Spieler stürmen dem Halbfinale entgegen. Foto: Peter Steffen

Die Straubinger Spieler stürmen dem Halbfinale entgegen. Foto: Peter Steffen

dpa

Die Straubinger Spieler stürmen dem Halbfinale entgegen. Foto: Peter Steffen

Berlin (dpa) - Die Straubing Tigers sorgen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) weiter für Aufsehen: Die Bayern ließen dem Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg beim 7:0-Kantersieg im zweiten Playoff-Viertelfinale keine Chance und führen die Serie «Best of 7» nun mit 2:0 an.

Der fünfmalige DEL-Meister Adler Mannheim fuhr seinerseits beim 8:1-Auswärtserfolg gegen die Hamburg Freezers ebenfalls seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel ein.

Lediglich die DEG Metro Stars aus Düsseldorf haben sich überraschend deutlich mit 5:1 gegen den Vorrundenzweiten ERC Ingolstadt zurückgemeldet und damit in ihrer Serie auf 1:1-Siege ausgeglichen. Im Schlussabschnitt kochten die Emotionen hoch, sodass das Schiedsrichtergespann dort allein 137 Strafminuten verhängte.

In Straubing eröffnete Laurent Meunier in doppelter Überzahl das Schützenfest, ehe Karl Stewart 50 Sekunden später mit einem weiteren Powerplay-Tor auf 2:0 erhöhte. Dustin Whitecotton sorgte für ein 3:0 nach dem ersten Drittel, ehe die Tigers im zweiten Durchgang durch Treffer von Sandro Schönberger, Carsen Germyn und erneut Stewart ihre Führung verdoppelten. Den Schlusspunkt setzte Bruno St Jacques.

«Wir versuchen unser Spiel bis zum letzten Pfiff durchzuziehen», meinte Torschütze Whitecotton. Wolfsburgs Kai Hospelt war selbstkritisch: «Heute hat keiner von uns Normalform gezeigt.»

Beim fünfmaligen DEL-Meister aus Mannheim war Christoph Ullmann der Mann des Spiels. Der Nationalspieler hatte seine Adler in Hamburg nicht nur binnen 118 Sekunden mit 2:0 in Führung geschossen, sondern zu Beginn des zweiten Drittels mit dem 3:0 auch seinen Hattrick perfekt gemacht.

Bereits am Donnerstag hatte der Meister Eisbären Berlin beim 4:2 seinen zweiten Sieg im zweiten Viertelfinalspiel gegen die Kölner Haie eingefahren. Routinier Stefan Ustorf, der wegen einer Kopfverletzung nur noch zuschauen kann, blieb jedoch gelassen: «Wir sind erst auf halber Strecke. Es werden noch lange keine Siegeshymnen angestimmt.»

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