Eisbären-Coach
Trainer Uwe Krupp verlor mit Berlin. Foto: Lukas Schulze

Trainer Uwe Krupp verlor mit Berlin. Foto: Lukas Schulze

dpa

Trainer Uwe Krupp verlor mit Berlin. Foto: Lukas Schulze

Berlin (dpa) - Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die dritte Auswärtsniederlage nacheinander kassiert. Der DEL-Rekordmeister unterlag bei der Düsseldorfer EG mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Im Duell um einen direkten Playoff-Platz vergaben die Hauptstädter Boden gegenüber den Düsseldorfern, die mit 56 Punkten auf Platz acht liegen. Die Eisbären bleiben mit 60 Zählern auf Rang sechs. Die Adler Mannheim haben auswärts nach elf Siegen in Serie erstmals wieder verloren. Der souveräne Spitzenreiter unterlag den Nürnberg Ice Tigers mit 0:4.

Verfolger Hamburg Freezers ließ die Chance aus, den Abstand zu verkürzen. Die Hanseaten unterlagen dem Tabellen-Schlusslicht Straubing Tigers mit 3:6 und wurden vom EHC München von Platz zwei verdrängt, der die Schwenninger Wild Wings mit 5:2 besiegte.

Die Berliner gingen durch Florian Busch 1:0 in Führung (23.). Die Düsseldorfer wandelten den Rückstand dann in 3:1 - Stephan Daschner, Kristopher Sparre und Alexander Preibisch trafen ((25./27./42.). Die Eisbären retteten sich durch die Treffer von Marcel Noebels und Jullian Talbot aber noch in die Verlängerung (43./49.). DEG-Profi Rob Collins verwandelte den entscheidenden Penalty zum 4:3-Sieg der Düsseldorfer.

Jason Jaspers brachte die Ice Tigers vor 5532 Zuschauern im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Patrick Reimer auf 2:0 für die Nürnberger. Als Yasin Ehliz im Schlussabschnitt das 3:0 markierte, war die Partie gelaufen. Nur wenig später ließ Marc El-Sayed das 4:0 der Franken folgen.

Die Münchner lagen nach Toren von David Meckler und Daniel Sparre nach dem ersten Drittel 2:0 vorn. Kyle Greentree verkürzte im Mittelabschnitt zum 1:2, ehe Michael Wolf das 3:1 für die Gastgeber markierte. Ashton Rome hielt Schwenningen mit dem 2:3 im Rennen. Mecklers zweiter Treffer und Francois Méthot besiegelten jedoch den Münchner 5:2-Sieg.

Die Entscheidung in Straubing fiel im dritten Drittel, als die Tigers ihre 4:3-Führung mit zwei Toren zum 6:3-Endstand ausbauten.

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