Aufschwung
Trainer Jeffrey Tomlinson und die Eisbären Berlin scheinen sich wieder gefangen zu haben. Foto: Bernd von Jutrczenka

Trainer Jeffrey Tomlinson und die Eisbären Berlin scheinen sich wieder gefangen zu haben. Foto: Bernd von Jutrczenka

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Trainer Jeffrey Tomlinson und die Eisbären Berlin scheinen sich wieder gefangen zu haben. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Die Eisbären Berlin scheinen sich im Kampf um die Playoff-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) langsam zu fangen. Der Meister bezwang das Schlusslicht Düsseldorfer EG mit 4:1, feierte den zweiten Sieg hintereinander und belegt Rang zehn.

Niederlagen mussten die Spitzenclubs Krefeld Pinguine und Kölner Haie hinnehmen. Die Krefelder unterlagen mit 2:3 nach Verlängerung bei den Grizzly Adams Wolfsburg. Für die Kölner setzte es bei den Schwenninger Wild Wings eine 1:2-Pleite. Sie bleiben aber mit 79 Punkten Dritter. Tabellenführer Hamburg Freezers musste sich den Iserlohn Roosters mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Die Berliner präsentierten sich druckvoll und zeigten sich vor allem im Powerplayspiel verbessert. Nach dem 1:0 durch Matthew Foy fielen die Treffer durch Barry Tallackson, Mark Bell und James Sharrow zum 4:0 alle in Überzahl. Die rustikal einsteigenden Düsseldorfer agierten äußerst offensivschwach und kamen nur noch zum 1:4 durch Justin Bostrom.

Der Spitzenreiter aus Hamburg stand kurz vor dem siebten Sieg in Serie, kassierte beim Club aus dem Sauerland aber fünf Sekunden vor Schluss durch Iserlohns Brent Raedekeden den 1:1-Ausgleich. Adam Mitchell hatte erst im dritten Drittel die Freezers in Führung gebracht. In der Verlängerung verloren die Hanseaten das Match noch: Chris Connolly traf für die Roosters in Überzahl.

Der EHC Münchner fuhr im bayrischen Derby gegen den ERC Ingolstadt ein ungefährdetes 5:0 ein. Durch den dritten Sieg in Serie hat der finanzstarke Club aus der bayrischen Landeshauptstadt noch Chancen auf die direkte Qualifikation für die Playoffs. Im Vorfeld der Partie hatten sich die Ingolstädter über eine verhinderte Spielabsage empört.

Ihr Kader sei «über Nacht stark dezimiert» worden, teilte der ERC rund zwei Stunden vor dem angesetzten Spielbeginn mit. Wegen eines Noro-Virus, der im Team umgehe, stünden nur noch acht gesunde Akteure vom am Freitagabend gewonnenen Spiel in Köln zur Verfügung. Der Münchner Club habe einer gewünschten Verlegung der Partie nicht zugestimmt.

Die Grizzly Adams Wolfsburg kamen gegen die Krefeld Pinguine zu einem 3:2 nach Verlängerung. Das Match in Wolfsburg verlief vor 4504 Zuschauern sehr ausgeglichen. Der Tabellenzweite aus Krefeld glich jeweils das 1:0 als auch das 2:1 der Grizzlys aus. Am Ende kassierten die Pinguine aber nach vier Siegen in Serie zwar wieder eine Niederlage, bleiben aber mit 81 Punkten Zweiter.

Die Kölner Haie verloren in Schwenningen trotz Führung mit 1:2 und kassierten die zweite Niederlage in Serie. Die Mannheimer Adler verteidigten ihren Playoff-Startplatz. Der sechsfache deutsche Meister gewann mit 5:2 bei den Augsburger Panthern und belegt mit 77 Punkten Rang vier.

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