Berlin (dpa) - Die Eisbären Berlin haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ausgebaut. Der Hauptstadtclub gewann das Spitzenspiel mit 5:4 gegen den bisherigen Tabellen-Zweiten Grizzly Adams Wolfsburg.

Vor 14 100 Zuschauern in Berlin trafen Denis Pederson (10.), Frank Hördler (17.), Derrick Walser (19.), Daniel Weiß (26.) und Sven Felski (51.) für die Gastgeber, die nun die Tabelle mit zwei Zählern vor den Krefeld Pinguinen anführen. Die Treffer der Niedersachsen markierten Norm Milley (27.), John Laliberte (30, Penalty), Christoph Höhenleitner (35., 56.). Wolfsburg ist jetzt Dritter.

Federn ließen die DEG Metro Stars aus Düsseldorf, die einen herben Dämpfer im Kampf um die Tabellenspitze erlitten. Die Westdeutschen kassierten am Freitagabend eine 1:6-Klatsche beim DEL-Neuling EHC München. Vor 3482 Zuschauern trafen Kyle Helms (9.), Eric Schneider (10., 30.), Dave Reid (26.), und Martin Schymainski (36., 38.) für die Bayern, die damit ihre Negativserie von vier Niederlagen in Serie beendeten. Für die Gäste traf Mark Murphy (57.).

Die Düsseldorfer hatten vor der Partie in München nur eine Auswärtsniederlage in den vergangenen sechs Spielen hinnehmen müssen. Entscheidenden Anteil an der hohen Düsseldorfer Niederlage hatte Ersatz-Torhüter Mathias Niederberger, der kaum einen Schuss parierte.

Ganz anders präsentierten sich die Krefeld Pinguine, die mit dem 5:1-Sieg gegen den ERC Ingolstadt auf den dritten Tabellenplatz kletterten. Drei Treffer in dieser Partie markierte Richard Pavlikovsky für die Westdeutschen. Für Krefeld war es der erste Sieg nach zwei Niederlagen nacheinander. Ingolstadt verbuchte dagegen die dritte Auswärtsniederlage in Serie.

Der deutsche Meister Hannover Scorpions beendete unterdessen seine Durststrecke. Nach fünf Niederlagen in Serie siegten die Niedersachsen mit 5:0 gegen die Hamburg Freezers, die ihrerseits nach drei Siegen zuletzt wieder einmal das Eis als Verlierer verließen. Ein Sonderlob bei den Hannoveranern verdiente sich der neue Torhüter Tyler Moss.

Zudem scheint der Sturzflug des Rekordmeisters Adler Mannheim vorerst gestoppt. Nach sechs Niederlagen nacheinander gewannen die Mannheimer in eigener Halle mit 5:4 nach Penalty-Schießen gegen die Kölner Haie. Doch nicht etwa die routinierten Stürmer Nicholas Dimitrakos Craig MacDonald, und Steven Reinprecht, die es zusammen auf 1132 NHL-Spiele bringen, erzielten die Tore. Vielmehr war es die zweite Reihe, die den Erfolg sicherte. Für Mannheim war es der erste Sieg seit dem 19. Dezember vergangenen Jahres. Den entscheidenden Penalty verwandelte Matthias Plachta.

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