Harold Kreis behauptet sich mit Mannheim den der Spitze der DEL-Tabelle. Foto: David Ebener
Harold Kreis behauptet sich mit Mannheim den der Spitze der DEL-Tabelle. Foto: David Ebener

Harold Kreis behauptet sich mit Mannheim den der Spitze der DEL-Tabelle. Foto: David Ebener

dpa

Harold Kreis behauptet sich mit Mannheim den der Spitze der DEL-Tabelle. Foto: David Ebener

Berlin (dpa) - Spitzenreiter Adler Mannheim hat trotz eines 4:3-Sieges in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einen Punkt auf Verfolger Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga eingebüßt.

Titelverteidiger Berlin kommt den Adler Mannheim immer näher. Die Hauptstädter verkürzten durch einen souveränen 5:2-Sieg über den bisherigen Angstgegner Iserlohn Roosters den Rückstand auf den Spitzenreiter am 33. Spieltag auf zwei Punkte. Mannheim kam eine gute halbe Stunde nach dem Berliner Heimsieg erst im Penaltyschießen zu einem 4:3 gegen Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg. Die Kurpfälzer (66 Punkte) erhielten für ihren Sieg über den Angstgegner zwei Zähler, Berlin (64) wurde mit drei Punkten belohnt.

Zweimal waren die Berliner gegen Iserlohn in dieser Spielzeit bereits leer ausgegangen. Diesmal nicht. Die Berliner Fans unter den 13 800 Zuschauern hatten nach nur zwei Minuten das erste Mal Grund zum Jubeln. Sven Felski brachte die Hausherren in Führung. Der 37 Jahre alte Routinier sorgte dann auch noch für den zweiten Berliner Treffer (19.) im ersten Drittel. Zwischenzeitlich hatte Dave Spina (3.) für den Ausgleich gesorgt.

Für Felski war sein zweites Tor in der Partie der insgesamt 217. Treffer in der Deutschen Eishockey-Liga. Er kletterte damit auf den geteilten dritten Platz der Alltime-DEL-Topscorer. Es sei wie bei einem guten Wein: Je älter, umso besser, meinte Felski.

Teamkollege Julian Talbot sorgte im zweiten Durchgang für das 3:1, 16 Sekunden vor der zweiten Drittelsirene brachte Spina die Gäste in Unterzahl allerdings erneut ran. Laurin Braun (41.) und Darin Olver (59.) machten im Schlussdrittel aber den siegreichen Auftakt ins neue Jahr für die Berliner perfekt. «Klasse Job gemacht. Wir haben drei Drittel konstant gespielt», meinte Laurin Braun. Dagegen musste Iserlohns Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf feststellen: «Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, das man braucht gegen Berlin.»

Spitzenreiter Mannheim tat sich indes gegen die Wolfsburger schwer. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Adler in Führung. Die Freude währte aber nicht lange: Die Gäste wendeten binnen drei Minuten das Blatt. Im Schlussdurchgang drehte das Spiel erneut. Mannheim holte sich mit einem Doppelpack die Führung zurück.

20 Sekunden vor der Schlusssirene machte sich bei den Grizzlys der Einsatz des sechsten Feldspielers bezahlt. Die Wolfsburger retteten sich durch den 3:3-Ausgleich in die Verlängerung und ins Penaltyschießen. Dort behielt aber Yanick Lehoux von den Adlern die Nerven und sorgte für den Sieg der Mannheimer.

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