Die Favoriten setzen sich in der Halbfinal-Serie ohne Niederlage durch. Krefeld Pinguine verlieren gegen die Eisbären 3:4.

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Die Haie-Profis (linkes Bild) feiern ebenso wie die Eisbären in Krefeld. Pinguine-Torhüter Tomas Duba ist geschlagen (rechtes Bild).

Die Haie-Profis (linkes Bild) feiern ebenso wie die Eisbären in Krefeld. Pinguine-Torhüter Tomas Duba ist geschlagen (rechtes Bild).

Die Haie-Profis (linkes Bild) feiern ebenso wie die Eisbären in Krefeld. Pinguine-Torhüter Tomas Duba ist geschlagen (rechtes Bild).

dpa, Bild 1 von 2

Die Haie-Profis (linkes Bild) feiern ebenso wie die Eisbären in Krefeld. Pinguine-Torhüter Tomas Duba ist geschlagen (rechtes Bild).

Krefeld/Köln. Für die Krefeld Pinguine ist die Eishockey-Saison beendet. Die Krefelder haben am Sonntag auch das dritte Halbfinalspiel gegen den Titelverteidiger Eisbären Berlin mit 3:4 (0:2, 2:1, 1:1) verloren. Die Berliner stehen damit zum dritten Mal in Folge in der Finalserie um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft. Dort treffen sie auf die Kölner Haie, die sich ebenfalls mit 3:0-Siegen gegen die Grizzly Adams Wolfsburg durchsetzen konnten.

„Es war nicht so leicht, wie es vielleicht ausgesehen hat. Letztlich war die Leidenschaft ausschlaggebend“, sagte der Berliner Jens Baxmann, der zum zwischenzeitlichen 3:2 (40.) getroffen hatte. Zuvor hatten Frank Hördler (13.) und Barry Tallackson (17.) eine 2:0-Führung für die Eisbären herausgeschossen, die die Gastgeber, von 8029 Zuschauern im ausverkauften König-Palast leidenschaftlich nach vorne gepeitscht, im zweiten Drittel durch Treffer von Kevin Clark (23.) und Roland Verwey (27.) ausgleichen konnten.

Doch immer wenn es eng zu werden drohte, konnten die Gäste einen Zahn zulegen. Nach Baxmanns Trefffer hatte Florian Busch vorentscheidend auf 4:2 erhöht (43.). Zwar gelang Herberts Vasiljevs nur 56 Sekudnen später noch einmal der Anschlusstreffer, doch letztlich brachten die Eisbären den knappen Vorsprung über die Zeit.

Rick Adduono: „Schon die Teilnahme an den Play-offs war ein Erfolg“

„Die Viertelfinalserie mit Ingolstadt hat uns zu viel Kraft und zu viele Spieler gekostet“, lautete das Fazit des Pinguine-Kapitäns Vasiljevs. Krefeld musste im Halbfinale gleich auf fünf Stammspieler verzichten: auf Torhüter Scott Langkow, Josh Meyers und Dusan Milo in der Abwehr sowie auf die Angreifer Mark Voakes und Adam Courchaine. „Wenn wir sehen, wo wir vor der Saison gestanden haben, dann war allein schon die Play-off-Teilnahme ein großer Erfolg“, sagte Trainer Rick Adduono. Die Fans sahen es genauso, minutenlang wurde die Mannschaft nach dem Spiel auf dem Eis gefeiert.

Der überragende Daniel Tjärnqvist führt die Kölner Haie zum 4:2-Erfolg

In Köln hat am Sonntag der überragende Daniel Tjärnqvist die Haie zum dritten Sieg gegen Wolfsburg geführt. Erst gelang dem 36-jährigen Schweden beim 4:2 (1:0, 3:1, 0:1) der Führungstreffer (6.), danach bereitete er die beiden nächsten Tore durch Philip Gogulla (21.) und Nathan Robinson (32.) vor. „Das war einer dieser Tage, an denen alles gelingt“, sagte der Verteidiger.

Charlie Stephens erhöhte unter den Augen von Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und Söhnchen Louis (3) unter den 18 285 Zuschauern auf 4:0 (36.), ehe die Gäste durch Grygiel (38.) und Nelson (55.) verkürzen konnten. „Unser gutes Über- und Unterzahlspiel war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Kölns Trainer Uwe Krupp, dessen Team nun in einer Neuauflage des Endspiels von 2008 gegen die Eisbären Berlin den ersten deutschen Meistertitel seit elf Jahren feiern möchte. „Wenn wir weiter so hart arbeiten, dann sind wir nur schwer zu stoppen“, sagte Haie-Angreifer Marco Sturm.

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