Düsseldorf kann sich mit der Taktik von Trainer Jeffrey Tomlinson gegen den Spitzenreiter behaupten. Foto: Victoria Bonn-Meuser
Düsseldorf kann sich mit der Taktik von Trainer Jeffrey Tomlinson gegen den Spitzenreiter behaupten. Foto: Victoria Bonn-Meuser

Düsseldorf kann sich mit der Taktik von Trainer Jeffrey Tomlinson gegen den Spitzenreiter behaupten. Foto: Victoria Bonn-Meuser

dpa

Düsseldorf kann sich mit der Taktik von Trainer Jeffrey Tomlinson gegen den Spitzenreiter behaupten. Foto: Victoria Bonn-Meuser

Berlin (dpa) - Tabellenführer Mannheim hat in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in Düsseldorf eine unerwartete 4:5-Niederlage eingesteckt. Trotzdem behaupteten die Adler mit 34 Punkten die Tabellenführung.

Die Eisbären Berlin eroberten nach einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen «Angstgegner» ERC Ingolstadt den zweiten Tabellenplatz (29 Punkte) und verdrängten Hamburg. Vor 14 100 -Zuschauern schoss Barry Tallackson in der 64. Minute den entscheidenden Treffer für den deutschen Meister.

Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg kassierte nach drei Siegen in Serie die erste Niederlage. Die Niedersachsen zogen beim Tabellen-Vorletzten Straubing mit 2:4 den Kürzeren. Die Gastgeber starteten acht Minuten vor Schluss vor 4115 Zuschauern einen Endspurt, der ihnen den Sieg brachte. Die vom ehemaligen Bundestrainer Uwe Krupp trainierten Kölner Haie verloren erneut - diesmal 1:2 gegen den EHC München.

Vor 4419 Zuschauern hatte Evan Kaufmann in Düsseldorf das Siegtor für die Metro Stars gegen Mannheim in der 54. Minute geschossen. Zuvor hatten für die Gastgeber Adam Courchaine, Andrew Hedlund, Tyler Beechey und Marco Nowak getroffen. Für die Mannheimer, die nach dem 4:5 vom Sonntag gegen Wolfsburg die zweite Niederlage in Serie beklagten, hatten der Ex-Düsseldorfer Craig Mac Donald (zwei), Christoph Ullmann und Adam Mitchell die Treffer erzielt.

Zu einem dramatischen Zwischenfall war es in Düsseldorf in der 33. Minute gekommen, als einer der Linienrichter vom Puck im Gesicht getroffen wurde. Er verließ blutend das Eis, musste in der Kabine mit fünf Stichen an der Lippe genäht werden und kam nicht zurück. Im letzten Drittel sprang für ihn DEL-Schiedsrichter Markus Krawinkel ein, der als Zuschauer im Stadion war und sich spontan zur Verfügung gestellt hatte.

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