Tobias Rieder
Tobias Rieder spielt in der NHL für die Arizona Coyotes. Foto: Armin Weigel

Tobias Rieder spielt in der NHL für die Arizona Coyotes. Foto: Armin Weigel

dpa

Tobias Rieder spielt in der NHL für die Arizona Coyotes. Foto: Armin Weigel

Oberhausen (dpa) - Eishockey-Bundestrainer Pat Cortina setzt noch auf Verstärkung aus Nordamerika für die WM in Tschechien (1. bis 17. Mai).

«Es hat niemand abgesagt», berichtete Cortina nach dem 0:3 zum Auftakt der WM-Vorbereitung am Ostersonntag gegen Weltmeister Russland in Oberhausen. Der Italo-Kanadier war zuvor in den USA und Kanada, um sich mit den deutschen Spielern in der nordamerikanischen Profiliga NHL, der unterklassigen AHL oder den Jugendligen zu treffen.

Am wahrscheinlichsten ist derzeit die WM-Teilnahme von Torjäger Tobias Rieder, der mit Arizona die NHL-Playoffs schon verpasst hat. Auch Philadelphias Torhüter Rob Zepp wäre ein Kandidat. Die übrigen Spieler kämpfen entweder noch um die Playoff-Teilnahme oder haben sie bereits sicher, wie Marcel Goc aus St. Louis. Zuletzt hatte Verteidiger Dennis Seidenberg aus Boston erklärt, grundsätzlich für die WM bereit zu sein, falls sein Team die Playoff nicht schafft.

Aktuell fehlen dem Nationalteam etliche Leistungsträger verletzt oder weil sie mit ihren Teams noch im Ligabetrieb gebunden sind. Zu den Testspielen am Donnerstag und Freitag in Finnland dürfte sich der Kader schon einmal verändern, wenn die in den Halbfinals der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gescheiterten Wolfsburger und Düsseldorfer Nationalspieler zum Team stoßen.

Cortina nannte Torhüter Felix Brückmann und die Verteidiger Armin Wurm, Björn Krupp (alle Wolfsburg), Bernhard Ebner und Stephan Daschner (beide Düsseldorf). Die knapp 15 Kandidaten der Finalteams aus Mannheim und Ingolstadt könnten frühestens eine Woche vor WM-Start zu den Tests in Dänemark (24. und 25. April) dabei sein.

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