Ismaik-Statthalter Basha: Magath kommt nicht zu 1860 München

München (dpa) - Ein Einstieg von Felix Magath als neuer starker Mann beim TSV 1860 München wird zumindest von der Investorenseite des Fußball-Zweitligisten energisch dementiert. «Magath kommt nicht. Alles, was da gemeldet wird, ist nicht richtig», sagte Noor Basha, Aufsichtsratsmitglied und Vertreter des Investors Hasan Ismaik, dem Internetportal Sport1. Es gebe kein Angebot und auch keine Einigung mit dem ehemaligen Meistertrainer, der nach «Bild»-Informationen vor einem Einstieg bei den «Löwen» stehen soll, erklärte der Münchner Statthalter von Gesellschafter Ismaik. «Ich habe mit Hasan darüber gesprochen. Ich wüsste es, wenn es so wäre», sagte Basha.

Brown in Halle als fünfter deutscher Tennisprofi ausgeschieden

Halle/Westfalen (dpa) - Dustin Brown ist beim Tennisturnier in Halle als fünfter von anfangs sechs deutschen Profis ausgeschieden. Der 30-Jährige aus Winsen/Aller verlor am Donnerstag im Achtelfinale gegen den an Nummer zwei gesetzten Japaner Kei Nishikori 5:7, 1:6. Zuvor waren Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber, Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev gescheitert. An diesem Freitag bestreitet Florian Mayer sein Viertelfinale gegen Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz. Damit steht erstmals seit zwölf Jahren nur ein Deutscher bei der Rasen-Veranstaltung in Ostwestfalen in der Runde der besten Ac

Hertha bestätigt: Weiser wechselt nach Berlin

Berlin (dpa) - Der Wechsel von Mitchell Weiser zu Hertha BSC ist perfekt. Der 21 Jahre alte Fußball-Profi kommt vom FC Bayern München, bei dem sein Vertrag zum 30. Juni ausläuft. «Unsere erste Neuverpflichtung Mitchell Weiser hat unterschrieben», twitterte Hertha-Manager Michael Preetz am Donnerstag. Weiser wechselte 2012 vom 1. FC Köln nach München, kam dort aber nur selten über den Status des Ergänzungsspielers hinaus.

Argentinische Beschuldigte im FIFA-Skandal stellen sich der Justiz

Buenos Aires (dpa) - Zwei im FIFA-Skandal beschuldigte argentinische Unternehmer haben sich der Justiz gestellt. Hugo (70) und Mariano Jinkis (40) begaben sich am Donnerstag mit ihrem Anwalt vor den Bundesrichter Claudio Bonadío, der für den US-Auslieferungsantrag gegen beide zuständig ist. Die US-Justiz hatte einen Haftbefehl gegen die Manager der Sportmarketing-Agentur Full Play erlassen. Sie sollen an illegalen Zahlungen zur Vergabe der Übertragungsrechte der Copa América beteiligt gewesen sein.

Paralympics-Sieger Rehm: Keinen Keil zwischen die Athleten treiben

Berlin (dpa) - Paralympics-Sieger Markus Rehm will sich auch künftig für offene Wettkämpfe mit Behindertensportlern einsetzen und in der kontroversen Diskussion auf die Kritiker zugehen. «Ich will keinen Keil zwischen die paralympischen und olympischen Athleten treiben», sagte der unterschenkelamputierte Weitspringer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Der 26-Jährige setzt sich für Leichtathletik-Meetings von Behinderten mit Sportlern ohne Handicap ein. Dabei sei er durchaus dafür, dass die Athleten dann in gemeinsamen Wettkämpfen, aber in getrennten Wertungen starten.

Österreichs Verband: Streit mit Alpin-Star Fenninger beigelegt

Wien (dpa) - Der Streit zwischen dem Österreichischen Skiverband und seinem Alpin-Star Anna Fenninger ist anscheinend beigelegt. Die Super-G-Olympiasiegerin bleibe nach dem Konflikt um Sponsoren und ihren Manager volles Mitglied im ÖSV, sagte dessen Präsident Peter Schröcksnadel am Donnerstag in Wien. Fenninger, die am Donnerstag 26 Jahre alte wurde, habe sich in einem Gespräch am Vortag bei ihm entschuldigt. Noch am Dienstag hatte der Streit zwischen der zweimaligen Gesamtweltcup-Siegerin und dem Verband zu eskalieren gedroht, nachdem der Autohersteller Mercedes eine Werbekampagne mit Fenninger gestartet hatte. ÖSV-Partner ist Mercedes-Konkurrent Audi.

Transparency-Beauftragte Schenk fordert klare Ziele von Katar

Frankfurt/Main (dpa) - Transparency-Vertreterin Sylvia Schenk hat nach einem Gespräch mit Katars WM-Organisationschef Hassan Al Thawadi weiter große Bedenken, was die Situation der dortigen Gastarbeiter angeht. «Es tut sich ein bisschen was, aber sehr langsam», sagte die Sportbeauftragte von Transparency International Deutschland (TI) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. TI ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich der weltweiten Bekämpfung der Korruption zur Aufgabe macht.

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