AC Florenz droht nach 0:3 in Sevilla Halbfinal-Aus - Neapel mit Remis

Sevilla/Neapel (dpa) - Mario Gomez steht mit dem AC Florenz vor dem Aus in der Europa League. Der Fußball-Nationalstürmer verlor am Donnerstag mit seinem Team das Halbfinal-Hinspiel beim FC Sevilla mit 0:3 (0:1). Nach den Treffern für den spanischen Titelverteidiger durch Aleix Vidal (17. Minute/52.) und Kevin Gameiro (75.) gibt es für die Fiorentina kaum noch Chancen auf den Einzug ins Endspiel von Warschau am 27. Mai. Im zweiten Halbfinale trennten sich Wolfsburg-Bezwinger SSC Neapel und Dnjepr Dnjepropetrowsk mit 1:1 (0:0). Nach dem Tor von David Lopez (50.) glich Jewhen Selesnjow (81.) für die Ukrainer aus. Die Rückspiele steigen am Donnerstag.

Deutschland unterliegt Schweden bei Eishockey-WM knapp mit 3:4

Prag (dpa) - Deutschland hat bei der Eishockey-WM die Sensation gegen Schweden nur knapp verpasst. Trotz des 3:4 (2:1, 0:1, 1:2) am Donnerstagabend gegen den neunmaligen Weltmeister in Prag zeigte das Team von Bundestrainer Pat Cortina seine bislang beste Turnierleistung. Tore von Marcus Kink (16. Minute), Nicolas Krämmer (30.) und Matthias Plachta (55.) reichten am Ende aber nicht. Für die Schweden trafen Oscar Möller (13./49.), Joakim Lindström (16.) und John Klingberg (43.). Bereits am Freitag spielt Deutschland gegen Lettland (20.15 Uhr/Sport 1) erneut. Mit einem Sieg würde Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.

FIFA-Ranking: Deutschland weiter Erster - keine großen Veränderungen

Zürich (dpa) - Fußball-Weltmeister Deutschland wird weiter auf Platz eins der FIFA-Weltrangliste geführt. Da es kaum relevante Spiele für das Ranking im abgelaufenen Monat April gab, blieben Veränderungen auf den ersten 17 Plätzen entsprechend aus. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw weist 1687 Punkte auf, dahinter folgen Argentinien (1494), Belgien (1457), Kolumbien (1412) und Brasilien (1372).

Berichte: Kruse-Wechsel nach Wolfsburg perfekt

Mönchengladbach/Wolfsburg (dpa) - Der Wechsel des Fußball-Nationalspielers Max Kruse von Borussia Mönchengladbach zum Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg soll nach übereinstimmenden Medienberichten perfekt sein. Kruse soll laut «bild.de» und «Wolfsburger Nachrichten» (Donnerstag) bei dem niedersächsischen Tabellenzweiten einen Vertrag bis 2019 unterschrieben haben. Im Kontrakt zwischen dem 27 Jahre alten Stürmer und seinem bisherigen Club ist eine Ausstiegsklausel enthalten. Sie soll Mönchengladbach bei einem vorzeitigen Wechsel eine festgeschriebene Ablösesumme von geschätzten zwölf Millionen Euro garantieren.

96-Trainer Frontzeck bleibt auch bei Abstieg erster Ansprechpartner

Hannover (dpa) - Michael Frontzeck könnte auch bei einem möglichen Bundesliga-Abstieg Trainer von Hannover 96 bleiben. Der zunächst für fünf Spiele verpflichtete Fußball-Coach hat bei Vereinspräsident Martin Kind gute Karten für die nächste Saison. «Bisher bin ich überzeugt von ihm. Herr Frontzeck ist in jedem Fall unser erster Ansprechpartner», sagte Kind im Interview der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Dies gelte auch für die 2. Liga. «Wenn er das überhaupt will, was ich nicht weiß», fügte der 96-Chef hinzu. Kind will aber auch mit ein, zwei anderen Trainern sprechen. Ein möglicher Kandidat ist der frühere 96-Coach Mirko Slomka, der in Hannover wohnt.

Skistar Maze nimmt ein Jahr Auszeit: «Brauche eine längere Pause»

Berlin (dpa) - Sloweniens Doppel-Olympiasiegerin Tina Maze gönnt sich eine einjährige Auszeit vom Skirennsport. «Nach 16 langen und erfolgreichen Saisons, in denen ich in allen Disziplinen aktiv war, spüre ich, dass mein Körper und mein Kopf eine längere Pause brauchen als üblich», teilte die 32-Jährige am Donnerstag auf ihrer Homepage mit. Erst nach der Pause will die Abfahrts- und Riesenslalom- Olympiasiegerin von Sotschi 2014 entscheiden, wie es weitergeht. Die viermalige Weltmeisterin im alpinen Skisport wolle künftig ihren Sponsoren mehr Zeit widmen. 2013 hatte die Slowenin mit der Rekordzahl von 2414 Punkten den Gesamtweltcup gewonnen.

Nachtschicht in Madrid: Kohlschreiber unterliegt erneut Murray

Madrid (dpa) - Philipp Kohlschreiber hat tief in der Nacht zum zweiten Mal binnen drei Tagen gegen Andy Murray verloren. Der Augsburger Tennisprofi unterlag in der zweiten Runde des Masters-Series-Turnier in Madrid dem Briten Andy Murray 4:6, 6:3, 0:6. Die Partie endete am Donnerstag erst gegen drei Uhr morgens. Der Weltranglisten-Dritte gewann nach 1:47 Stunden und trifft nun auf den spanischen Lokalmatador Marcel Granollers. Erst am Montag hatte Murray beim ATP-Turnier in München Kohlschreiber im Finale in drei Sätzen bezwungen und seinen ersten Titel auf Sand geholt.

Hagen erhält BBL-Lizenz mit Bedingung - Wildcard-Beschluss zeitnah

Köln (dpa) - Alle 17 sportlich qualifizierten Clubs haben die Lizenz für die kommende Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) erhalten. Das entschied der Lizenzierungsausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag in Köln. Phoenix Hagen muss allerdings eine Bedingung, den endgültigen Übergang in die neue Gesellschaftsform, erfüllen. Bei sieben Vereinen ist die Erteilung der Lizenz an Auflagen gebunden. Die Artland Dragons hatten ihren Antrag zurückgezogen. Ob es einen Nachrücker für die Quakenbrücker über ein Wildcard-Verfahren geben wird, sollen die Vereine «in nächster Zeit» entscheiden. Die Crailsheim Merlins erhielten eine Lizenz, besitzen aber als Absteiger aktuell nicht die notwendige sportliche Qualifikation.

Bremer Senat kündigt 250 000 Euro-Rechnung für Gladbach-Spiel an

Bremen (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) soll sich zum zweiten Mal an den Kosten eines Bundesliga-Risikospiels in Bremen beteiligen. Der Dachverband bestätigte am Donnerstag eine Ankündigung des Bremer Senats für das letzte Saison-Heimspiel von Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am 16. Mai. Laut Rose Gerdts-Schiffler, Sprecherin der Bremer Innenbehörde, wird sich der Kostenbescheid «im Rahmen von 200 000 bis 250 000 Euro» bewegen. Die DFL lehnt die Zahlung dieser Bescheide grundsätzlich ab und hat juristische Mittel angekündigt. Auch in Bremen, wo am Sonntag Bürgerschaftswahlen stattfinden, wird mit einem längeren Rechtsstreit gerechnet.

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