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DOSB-Generaldirektor Michael Vesper stellt der NADA eine Finanzspritze in Aussicht. Foto: Angelika Warmuth

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper stellt der NADA eine Finanzspritze in Aussicht. Foto: Angelika Warmuth

dpa

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper stellt der NADA eine Finanzspritze in Aussicht. Foto: Angelika Warmuth

Wiesbaden (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will der in Geldnot steckenden NADA mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen.

«Wir sind bereit und haben beantragt, die Finanzierung der NADA durch den Sport noch einmal aufstocken», kündigte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden an. Bisher gibt der Dachverband mit seinen Fachverbänden und Landssportbünden jährlich zwei Millionen Euro im Jahr an die Nationale Anti-Doping-Agentur. Dieser Beitrag soll um 300 000 Euro erhöht werden.

Die Mitgliederversammlung des Dachverbandes entscheidet über den Antrag am 7. Dezember in Wiesbaden, wo auch Skiverbandspräsident Alfons Hörmann zum neuen DOSB-Präsidenten und Nachfolger von Thomas Bach gewählt werden soll. «Wir meinen, dass wir ein Zeichen setzen sollen», sagte Vesper, für den sich die Länder und Wirtschaft «nur unzureichend» beteiligen. Dies gilt auch in Richtung Bund.

Nach Angaben der NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann fehlen zum Etat von 4,5 bis 5 Millionen Euro für 2014 derzeit eine Million Euro. Um dem Ziel Sport ohne Doping wirklich näher zu kommen, brauche die NADA eine langfristig gesicherte Finanzierung. Gotzmann sprachn zuletzt von «deutlich positive Signale». Aber es könne eigentlich nicht sein, dass Jahr für Jahr Lücken geschlossen werden müssten, ergänzte sie. «Wir ermutigen andere, mehr zu tun», sagte Vesper.

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