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Silke Lippok in Aktion. Foto: Hannibal

Silke Lippok in Aktion. Foto: Hannibal

dpa

Silke Lippok in Aktion. Foto: Hannibal

London (dpa) - Ein Trio des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) hat bei den britischen Meisterschaften im Finale über 200 Meter Freistil die vom Verband geforderte EM-Norm verpasst.

Kurzbahn-Europameisterin Silke Lippok erzielte in London in 1:59,56 Minuten die beste Leistung der deutschen Starterinnen. Sie blieb damit um 15 Hundertstelsekunden über der Richtzeit für die Europameisterschaften in Debrecen (21. bis 27. Mai). Im Vorlauf hatte sie das Limit in 1:59,18 Minuten geknackt und ist zudem wegen ihrer Leistungen im Vorjahr bereits für die EM gesetzt. Die Schwedin Sarah Sjöström schwamm in 1:55,26 Minuten Weltjahresbestzeit.

Daniela Schreiber (Halle/Saale) in 2:00,23 Minuten und Lisa Vitting (Essen) in 2:00,81 erreichten im «Aquatic Centre» der Olympiastadt nicht die EM-Norm. Den Gäste-Endlauf verpasste die Essenerin Sina Sutter, die mit 2:01,77 Minuten auch klar über der EM-Richtzeit blieb. «Da es auch eine Staffel über 4x200 Meter Freistil gibt, haben alle noch eine Chance auf die EM», sagte Trainer Henning Lambertz. Zudem steht am kommenden Wochenende in Magdeburg (9. bis 11. März) eine zweite EM-Qualifikationsmöglichkeit auf dem Programm.

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