Titelverteidiger: Patrick Hausding (l) and Sascha Klein beißen auf ihre EM-Medaillen.
Titelverteidiger: Patrick Hausding (l) and Sascha Klein beißen auf ihre EM-Medaillen.

Titelverteidiger: Patrick Hausding (l) and Sascha Klein beißen auf ihre EM-Medaillen.

dpa

Titelverteidiger: Patrick Hausding (l) and Sascha Klein beißen auf ihre EM-Medaillen.

Turin (dpa) - Die deutschen Wasserspringer bleiben in Europa die Nummer eins. Bei der EM in Turin verteidigte Sascha Klein (Riesa) im Einzel vom Turm und im Synchron-Wettbewerb mit dem Berliner Patrick Hausding erfolgreich seine Titel.

Klein und Hausding, der auch vom Drei-Meter-Brett gewann, sicherten damit dem Deutschen Schwimm-Verband bereits zwei fixe Einzel-Startplätze für Olympia 2012 in London. Insgesamt holte das DSV-Team bis zur letzten Entscheidung sieben Medaillen (3-3-1). «Es war eine erfolgreiche EM, besonders bei den Männern. Sie haben ihren Spitzenplatz in Europa behauptet», sagte ein zufriedener Bundestrainer Lutz Buschkow.

Klein genügte eine eher durchschnittliche Leistung, um mit 515,05 Zählern vor Hausding (506,10) und dem Ukrainer Olexander Bondar zu triumphieren. «Nach dem vierten Sprung bin ich etwas nervös geworden», gab Klein zu, der beim dreieinhalbfachen Salto rückwärts gehockt seine einzige Schwäche nach einem fast perfekten Vorkampf gezeigt hatte.

Am Vortag hatten Klein/Hausding ihren Synchron-Titel vom Turm mit 467,16 Punkten vor den starken Ukrainern Olexander Bondar und Olexander Gorschkowozow (458,34) verteidigt. Dritte wurden die Russen Victor Minibajew/Ilija Sacharow (441,15). «Was will man mehr. Wir hatten die Ukrainer immer im Griff», sagte Hausding, der mit Klein für den sechsten von zehn möglichen deutschen EM-Titeln seit Einführung dieses Wettbewerbs 1997 sorgte. Dabei hatte sein Sprungpartner seit Freitag Durchfall. «Angesichts dieser Umstände war das eine tolle Leistung. Die beiden haben ihre ganze Routine ausgespielt», sagte Buschkow über die Olympia-Zweiten.

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