Paul Schüler feiert den Sieg gegen Rumänien. Foto: Aniko Kovacs
Paul Schüler feiert den Sieg gegen Rumänien. Foto: Aniko Kovacs

Paul Schüler feiert den Sieg gegen Rumänien. Foto: Aniko Kovacs

dpa

Paul Schüler feiert den Sieg gegen Rumänien. Foto: Aniko Kovacs

Eindhoven (dpa) - Die deutschen Wasserballer trumpfen bei der EM in Eindhoven weiter auf und haben durch ein 10:9 (4:2, 2:3, 2:2, 2:2) gegen Rumänien die Medaillenrunde erreicht.

Nächster Gegner ist im Viertelfinale Weltmeister Italien. Auf den Sieger wartet dann im Halbfinale Serbien, gegen das Deutschland in der Vorrundengruppe B unglücklich mit 12:13 verloren hatte. Zudem hat das Team von Bundestrainer Hagen Stamm seinen Platz im olympischen Qualifikationsturnier endgültig sicher.

Die Partie war nichts für schwache Nerven. Erst im Schlussabschnitt fiel die Entscheidung zugunsten der Deutschen. «Man muss auch manchmal Glück haben», sagte Hagen Stamm nach dem Abpfiff erleichtert. «Jetzt fängt das Turnier für uns erst richtig an», erklärte Kapitän Marc Politze, der den vorentscheidenden Strafwurf zum 10:8 verwandelt hatte. «Mal sehen, wie weit wir noch kommen». Die letzte EM-Medaille (Bronze) wurde 1995 in Wien gewonnen.

In der Partie gegen Rumänien war Deutschland erneut stark geschwächt. Fabian Schroedter, Andreas Schlotterbeck (beide Spandau) und Tobias Kreuzmann (Duisburg) hatten noch Nachwirkungen einer Grippe und konnten nicht voll eingesetzt werden. «Dadurch hatten wir keine große Möglichkeiten zum Auswechseln», sagte der Berliner Coach gelassen. «Ich hoffe nur, dass sich unser Lazarett bis zum Mittwoch ein wenig lichtet.»

Torhüter Alexander Tchigir (Spandau) brachte den EM-Siebten von 2010 mit Glanzparaden zur Verzweiflung und war erneut ein großer Rückhalt seiner Mannschaft. «Alex, du bist eine Maschine», meinte Andreas Schlotterbeck.

Neben dem Einzug in die Medaillenrunde um die Plätze eins bis sechs konnten die Deutschen noch zwei weitere Fahrkarten lösen. Zum einen qualifizierten sich die Wasserballer für die Olympia-Ausscheidung. Im kanadischen Edmonton (1. bis 8. April) werden vier London-Tickets vergeben. Zudem gehört man zu den Teams, die bereits für die EM 2014 in Budapest qualifiziert sind.

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