Vor einem Jahr standen Button und Barrichello noch vor dem sportlichen Nichts. Honda hatte das Ende des Formel-1-Engagements verkündet, und die Branche unkte, dass beide Piloten nicht mehr in der Königsklasse zu sehen sein werden. Nun ist der Eine Weltmeister, und der Andere kann noch Zweiter werden. Zwei, die über Nacht perfekte Rennfahrer geworden sind? Wohl kaum. Tatsache ist, dass dieser Titel fast ausschließlich in der ersten Saisonhälfte herausgefahren wurde, als die anderen Teams ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Teamchef und "Superhirn" Ross Brawn ist der eigentliche Weltmeister. Er hat seinen Piloten einen anfangs derart überlegenen Boliden zur Verfügung gestellt, dass mit ihm das halbe Fahrerfeld hätte Weltmeister werden können.

andreas.reiter@wz-plus.de

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