Lausanne (dpa) - Bis zur entscheidenden Abstimmung der IOC-Vollversammlung am 6. Juli in Durban warten noch zwei Pflichttermine auf die Münchner Bewerbungsgesellschaft.

18./19. Mai: Beim technischen Briefing im olympischen Museum in Lausanne stellen die drei Kandidaten München, Annecy und Pyeongchang in 45-minütigen Präsentationen ihre Konzepte vor. Alle Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sind eingeladen, sich über die Bewerbungen zu informieren und Fragen zu stellen. Es werden knapp 80 IOC-Mitglieder erwartet. München präsentiert als erste Kandidatenstadt, gefolgt von Annecy und Pyeongchang. Interessierte IOC-Mitglieder haben Gelegenheit, sich vor der Wahl eingehend an Modellen und im Frage-und-Antwort-Spiel über die Planungen der Städte zu informieren. Mit dieser Neuerung begegnet die olympische Führung Kritik aus den eigenen Reihen, wonach IOC-Mitglieder nach dem 1999 erlassenen Besuchsverbot von Kandidaten keine ausreichenden Möglichkeiten mehr haben, sich über die Qualitäten der Bewerbungen ein eigenes Bild zu machen.

28. Juni: Die Kandidaten präsentieren sich bei einem Kongress der Nationalen Olympischen Komitees Afrikas in Togo ein letztes Mal vor dem finalen Votum in Durban.

6. Juli: Im Rahmen der 123. Session wählt die IOC-Vollversammlung im südafrikanischen Durban den Gastgeber der Winterspiele 2018. In 45-Minuten-Präsentationen erklären die Bewerber ihre Pläne und müssen dann 15 Minuten für Fragen der IOC-Mitglieder zur Verfügung stehen. München eröffnet den Präsentationen, gefolgt von Annecy und Pyeongchang. Es gewinnt die Stadt, die die Mehrheit der Stimmen auf sich vereint.

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