Der 22-jährige steuert drei Tore zum 6:2 (3:1) gegen Österreich in der EM-Qualifikation bei.

Der überragende Mesut Özil (Mitte) wird von seinen Nationalmannschafts-Kollegen gefeiert.
Der überragende Mesut Özil (Mitte) wird von seinen Nationalmannschafts-Kollegen gefeiert.

Der überragende Mesut Özil (Mitte) wird von seinen Nationalmannschafts-Kollegen gefeiert.

dpa

Der überragende Mesut Özil (Mitte) wird von seinen Nationalmannschafts-Kollegen gefeiert.

Gelsenkirchen. Das erste Etappenziel ist souverän erreicht. Mit dem 6:2 (3:1) über Österreich am Freitagabend in Gelsenkirchen qualifizierte sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor 53 300 Zuschauern vorzeitig und weiter verlustpunktfrei für die EM 2012 in Polen und der Ukraine. Tore von Mesut Özil in der 8., 23. und 47. Minute, Lukas Podolski in der 28. Minute, André Schürrle (84.) sowie Mario Götze (88.) entschieden ein Spiel, in dem die Mannschaft von Joachim Löw wie ein Weltklasseteam auftrat. Offensiv, konzentriert, technisch perfekt und zielorientiert. Die Gegentreffer markierten Marko Arnautovic (42.) und Martin Harnik (51.), Österreich hatte trotzdem keine Chance.

Der Bundestrainer wählt die richtige Formation

„Wir werden dieses Spiel gewinnen.“ Der Bundestrainer hatte 24 Stunden vor dem Anpfiff nicht den leisesten Zweifel an der vorzeitigen EM-Qualifikation gelassen.

Wie erwartet bildeten Mats Hummels und Holger Badstuber die Innenverteidigung, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos und Real-Jungstar Mesut Özil das Mittelfeld. Es war exakt die richtige Marschroute, die der Bundestrainer wählte. Österreich spielte in Gelsenkirchen keine Rolle. Schon gar keine tragende. Trotz der zahlreichen Bundesliga-Legionäre besaß die Mannschaft nicht die Mittel, das Team von Löw zu gefährden.

Schon in der 8. Minute erzielte der überragende Mesut Özil von der Strafraumgrenze den Führungstreffer, die österreichische Defensive hatte sich noch gar nicht sortiert und hatte keine Chance gegen den deutschen Spielmacher. Auch wenn sich Miroslav Klose in Schalke feiern ließ, das Tor markierte der Regisseur von Real Madrid.

Özil spaziert durch die Abwehr wie ein Weltklassemann

Nur eine Viertelstunde später spazierte Özil im Stil eines Weltklassemannes durch die österreichische Abwehr und ließ Torwart Christian Gratzei von Sturm Graz nicht die Spur einer Chance. Und nochmals fünf Minuten später bedankte sich Lukas Podolski für das Vertrauen des Bundestrainers und erzielte das 3:0. In Österreich steht die Ablösung von Teamchef Dietmar Constantini bevor. Das Spiel auf Schalke war für seine Mannschaft die letzte Chance, noch in den Kampf um die Qualifikation für 2012 eingreifen zu können. Nun ist diese Chance vertan, die Entscheidung längst gefallen. Gegen Constantini und wohl für Christoph Daum.

Neuer (München/25 Jahre/22 Länderspiele) - Höwedes (Schalke /23/3), Hummels (Dortmund/22/9), Badstuber (München/22/15), Lahm (München/27/82) - Schweinsteiger (München (27/89) - Müller (München/21/20), Özil (Madrid/22/27), Kroos (München/21/20), Podolski (Köln/25/91) - Klose (Rom/33/111)

 

 

Gratzei (Graz/29/9) - Klein (Wien/24/10), Schiemer (Salzburg/25/20), Pogatetz (Hannover /28/45), Fuchs (Schalke /25/43) - Ekrem Dag (Istanbul/30/7), Baumgartlinger (Mainz 05/23/15), Alaba (München/19/12), Royer (Hannover /21/4) - Harnik (Stuttgart/24/26), Arnautovic (Bremen/22/12)

Tagliavento (Italien)

53 300

1:0 Özil (8.); 2:0 Özil (24.); 3:0 (Podolski); 3:1 Arnautovic (42.); 4:1 Özil (47.); 4:2 Harnik (51.), 5:2 Schürrle, 6:2 Götze (88.)

Boateng für Höwedes (46.), Hoffer für Royer (73.), Schürrle für Podolski (74.); Götze für Kroos (86.)

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