Friedrichshafen (dpa) - Der deutsche Volleyball-Meister VfB Friedrichshafen ist in der Champions League bereits in der Vorrunde gescheitert.

Das Team vom Bodensee bezwang den Titelverteidiger Trentino Volley aus Italien zwar mit 3:2 (23:25, 25:20, 22:25, 25:19, 15:10). Der Sieg reichte aber nicht, um zumindest noch als bester Gruppendritter in die K.o.-Runde der europäischen Königsklasse einzuziehen. Allerdings qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu mit dem Erfolg zumindest für den CEV-Pokal. Dort steigt sie direkt ins Viertelfinale ein. Die Paarungen werden am 14. Januar ausgelost.

«Ich bin nicht enttäuscht, denn wir hatten es nicht mehr selbst in der Hand», kommentierte Moculescu das Aus. Zwar trat Trentino Volley vor 3300 Zuschauern in der Friedrichshafener ZF Arena ohne drei Stammspieler und praktisch mit der zweiten Sechs an. Dennoch war der Champions-League-Sieger und Club-Weltmeister der beiden zurückliegenden Jahre lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner. Die Italiener entschieden den ersten und dritten Satz für sich, weil sie in diesen Phasen effektiver spielten und weniger Fehler machten als der VfB und verhinderten damit ein Weiterkommen der Gastgeber.

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