Der Spanier erzielt beim 3:1 der Schalker über Tel Aviv die Treffer 67 und 68.

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Fast erdrückt von den Mannschaftskollegen Jose Manuel Jurado, Atsuto Uchida und Benedikt Höwedes: Schalkes zweifacher Torschütze Raul (von rechts).

Fast erdrückt von den Mannschaftskollegen Jose Manuel Jurado, Atsuto Uchida und Benedikt Höwedes: Schalkes zweifacher Torschütze Raul (von rechts).

dpa

Fast erdrückt von den Mannschaftskollegen Jose Manuel Jurado, Atsuto Uchida und Benedikt Höwedes: Schalkes zweifacher Torschütze Raul (von rechts).

Gelsenkirchen. In den Tagen vor dem Champions-League-Abend am Mittwoch in Gelsenkirchen war bei Trainer Felix Magath stets die Rede davon, wie wichtig der internationale Wettbewerb für das Selbstvertrauen der Spieler des FCSchalke 04 sein kann.

Die europäische Königsklasse sollte eine Art Therapie für die Königsblauen werden, die nach der anhaltenden Talfahrt in der Bundesliga ausgerechnet gegen die internationale Konkurrenz den Weg aus der Krise finden wollten.

Und tatsächlich führte das 3:1 (1:0) gegen Hapoel Tel Aviv im Spiel der Gruppe B dazu, dass die Schalker endlich wieder ein Glücksgefühl verspürten und sich als ein verdienter Sieger von 50900 Zuschauern in der Gelsenkirchener Arena feiern lassen konnten.

Trainer Felix Magath darf jetzt auf das Achtelfinale hoffen

Mit nun zwei Siegen in drei Spielen hat sich die Mannschaft von Felix Magath die Chance erhalten, in das Achtelfinale einzuziehen. Doch nicht nur das gesamte Team dürfte nach diesem verdienten Erfolg gegen die in der Defensive überforderten Israelis Erleichterung empfinden. Einen deutlichen Schub für die kommenden Wochen könnte die Begegnung einem Spieler gegeben haben, der am Mittwoch einen beeindruckenden Rekord aufstellte.

Nach drei Minuten erzielte der Spanier Raul nach Vorarbeit von José Manuel Jurado die Führung. Der Angreifer der Schalker erzielte damit seinen 67. Treffer in der Champions League, zog damit an Filippo Inzaghi vorbei und ist damit alleiniger Führender in der europäischen Torjägerliste.

Wie befreiend ein solches Erfolgserlebnis sein kann, zeigte Raul in der zweiten Hälfte, als er ungewohnt leichtfüßig nach einer schönen Kombination über die linke Seite seinen zweiten Treffer (58.) folgen ließ und seine europäische Bilanz auf 68 Treffer erhöhte.

Klaas-Jan Huntelaar hätte mehrfach treffen können, aber der Holländer blieb an diesem Abend glücklos. Kurios auch die Szene, die sich unmittelbar vor dem zweiten Treffer abspielte. Huntelaar und Benedikt Höwedes köpften innerhalb einer Sekunde jeweils an die Querlatte.

Die Mannschaft von Trainer Eli Gutmann erwies sich als bemühter, aber kaum ebenbürtiger Sparringspartner. Die Israelis brachten nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit zustande. José Manuel Jurado (68.) war es, der mit einem sehenswerten Schlenzer in den Torwinkel die große Überlegenheit mit dem 3:0 kennzeichnete. Das späte Gegentor von Shechter spielte keine Rolle mehr, die Therapiesitzung hatte ihr Ziel nicht verfehlt.

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