Der Ex-Leverkusener Bundesliga-Fußballer Hakan Calhanoglu muss persönlich vor Gericht erscheinen. Er soll als Zeuge gegen eine 21-Jährige aussagen.

Fußball-Star muss persönlich vor Gericht erscheinen.
Hakan Calhanoglu hat einen Termin vor Gericht in Düsseldorf.

Hakan Calhanoglu hat einen Termin vor Gericht in Düsseldorf.

dpa

Hakan Calhanoglu hat einen Termin vor Gericht in Düsseldorf.

Düsseldorf. Den Auftritt würde sich Hakan Calhanoglu sicher gern ersparen. Am 29. November muss der Ex-Leverkusener Bundesliga-Fußballer, der jetzt für den AC Mailand kickt, vor dem Düsseldorfer Amtsgericht erscheinen. Er soll als Zeuge gegen eine 21-Jährige aussagen, die versucht haben soll, den Fußballer zu erpressen. Eine Viertelmillion Euro hat die Ex-Teilnehmerin der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“angeblich gefordert. Mit einem 42-jährigen mutmaßlichen Komplizen muss sich die Sängerin wegen Verleumdung und versuchter Erpressung verantworten.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat der Mann im Juli 2016 den Berater des Kickers angerufen. 250 000 Euro als Entschädigung für einen Schwangerschaftsabbruch sollte Calhanoglu zahlen, dann „könnte er mit seiner Karriere fortfahren“. Der 42-Jährige soll gewusst haben, dass es diese Schwangerschaft nie gegeben hatte. Die 21-Jährige ging noch weiter. Im Frühstücks-TV eines Privatsenders behauptete sie wahrheitswidrig, Calhanoglu habe sie dazu genötigt, die Schwangerschaft abzubrechen. Sie soll den Zuschauern einen „Ambulanzbericht“ für einen Schlag in den Bauch präsentiert haben. Wie die Staatsanwaltschaft ermittelte, hatte die 21-Jährige beim Arzt dagegen angegeben, ihr Bruder habe sie in den Bauch getreten. Alle Vorwürfe seien frei erfunden. Calhanoglu muss nun persönlich erscheinen.

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