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Felix Sturm ackerte 16 Wochen lang. Foto: Rolf Vennenbernd

Felix Sturm ackerte 16 Wochen lang. Foto: Rolf Vennenbernd

dpa

Felix Sturm ackerte 16 Wochen lang. Foto: Rolf Vennenbernd

Dortmund (dpa) - Der ehemalige Box-Weltmeister Felix Sturm hat für seine wahrscheinlich letzte WM-Chance noch einmal seine ganze Energie mobilisiert.

«Ich habe alles getan, um mich meinen Schwächen zu stellen und werde auf alles eine Antwort haben», sagte der 33 Jahre alte Mittelgewichtler vor seinem 43. Profikampf am Samstag in der Dortmunder Westfalenhalle gegen Predrag Radosevic aus Montenegro.

16 Wochen hat sich Sturm auf die WM-Ausscheidung gegen den 28 Jahre alten Radosevic vorbereitet, der alle seine 27 Kämpfe gewonnen hat. Dem Sieger winkt beim Weltverband IBF das Herausforderungsrecht für einen Fight gegen Champion Daniel Geale (Australien). Gegen Geale hatte Sturm im September 2012 seinen Titel verloren. Anfang dieses Jahres folgte der Tiefpunkt mit der Punktniederlage gegen Sam Soliman, die allerdings wegen des Dopingvergehens des Australiers nachträglich als «No Contest» gewertet wurde.

«Ich bin sehr entspannt und lebe, um zu siegen. Das Wort habe ich gestrichen», sagte Sturm auf die Frage, ob eine Niederlage das Ende seiner Karriere bedeuten könnte. Sturm fungiert in Dortmund auch als Veranstalter. Siegessicher zeigte sich natürlich auch Radosevic. «Ich bin in der Form meines Lebens», sagte der Sturm-Gegner. Radosevic hält seine Fitness im Alltag als Mitglied einer Polizei-Spezialeinheit, ähnlich der deutschen GSG9.

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