Marco Huck (r) fordert Schwergewichts-Weltmeister Alexander Powetkin heraus. Foto: Markku Ojala
Marco Huck (r) fordert Schwergewichts-Weltmeister Alexander Powetkin heraus. Foto: Markku Ojala

Marco Huck (r) fordert Schwergewichts-Weltmeister Alexander Powetkin heraus. Foto: Markku Ojala

dpa

Marco Huck (r) fordert Schwergewichts-Weltmeister Alexander Powetkin heraus. Foto: Markku Ojala

Hamburg (dpa) - Box-Weltmeister Marco Huck ist wiederholten Expertenmeinungen entgegengetreten, er sei für einen Wechsel in das Schwergewicht körperlich nicht gerüstet.

«Meine Kraftwerte sind besser als die mancher Schwergewichtler. Ich habe jetzt sieben Kilogramm mehr Körpergewicht und meine Kraftwerte um 15 Prozent steigern können», sagte der 27 Jahre alte Cruisergewichts-Champion dem Berliner «Tagesspiegel».

Huck fordert in seinem ersten Kampf in der «Königsklasse» am 25. Februar 2012 in der Stuttgarter Porsche-Arena gleich WBA-Weltmeister Alexander Powetkin (Russland) heraus. Sollte der Wahl-Berliner mit serbischen Wurzeln gewinnen, wäre er der erste deutsche Boxweltmeister im Schwergewicht nach Max Schmeling.

Die deutsche Sportlegende holte sich den WM-Gürtel am 12. Juni 1930 in New York mit einem Disqualifikationssieg in der vierten Runde über den Amerikaner Jack Sharkey.

Der Traum von einem Kampf gegen einen der beiden Klitschkos sei seine entscheidende Motivation für den Wechsel ins Schwergewicht, sagte der Schützling von Trainer Ulli Wegner. «Wer vom Schwergewicht redet, hat die Klitschkos vor Augen», sagte Huck. Sollte er Powetkin schlagen, würde er dem Traum ein Stück näher kommen.

Der frühere Kickboxer glaubt, für ein solches Duell auch mental besser gewappnet zu sein als viele seiner Kollegen. «Das Problem der Jungs ist, dass sie sich alle genau dann, wenn es gegen die Klitschkos geht, in die Hosen machen», sagte Huck. Er sei sich sicher, «dass sich ein Klitschko schon noch umschaut, wenn er mir im Ring gegenübersteht».

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer