Am Freitag trifft der Ex-Weltmeister im Rather Dome auf Gegner Sam Soliman.

Felix Sturm und Sam Soliman treffen am Freitag aufeinander.
Felix Sturm und Sam Soliman treffen am Freitag aufeinander.

Felix Sturm und Sam Soliman treffen am Freitag aufeinander.

dpa

Felix Sturm und Sam Soliman treffen am Freitag aufeinander.

Düsseldorf. Die beiden Kontrahenten konnten sich am Montag beim Pressetermin in Düsseldorf nicht unterschiedlicher präsentieren. Während Felix Sturm vor seinem Kampf am Freitag im Düsseldorfer Dome emotionslos bis konzentriert wirkte, lächelte sein Gegner Sam Soliman den Termin locker weg und überraschte mit seinen Erwartungen für den Kampf. „Ich will Spaß im Ring haben“, sagte der 39-jährige Australier.

Einen Tag vor dem Kampf wird Sturm 34 Jahre alt

Der Spaß soll Soliman nach Sturms Plänen vergehen. „Ich will ihn klar schlagen, aber es wird ein sehr anstrengender Kampf“, sagt der 33-jährige Ex–Weltmeister. Für Sturm geht es um viel. Zum einen will er nach dem unnötigen Verlust des WM-Titels gegen Daniel Geale im September 2012 wieder an Reputation gewinnen. Zum anderen ist es aber auch die wahrscheinlich letzte Chance, um noch einmal einen WM-Kampf zu bekommen. „Ich muss gegen Soliman höllisch aufpassen, weil er sehr unorthodox boxt“, sagte Sturm.

Im Gegensatz zum letzten Geale-Kampf – Trainer Fritz Sdunek betreute in der Vorbereitungsphase vorrangig Vitali Klitschko – fühlt sich Sturm besser eingestellt. „Ich bin hervorragend in Form und hatte perfekte Sparringspartner.“ Ein geschwollenes Auge zeugte am Montag von der harten Trainingsarbeit. Am Donnerstag wird Sturm 34 Jahre alt. Das Geburtstagsgeschenk muss er sich in diesem Jahr selber machen.

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