Don King will auch in Deutschland die Fäuste fliegen lassen. Foto: Armin Weigel
Don King will auch in Deutschland die Fäuste fliegen lassen. Foto: Armin Weigel

Don King will auch in Deutschland die Fäuste fliegen lassen. Foto: Armin Weigel

dpa

Don King will auch in Deutschland die Fäuste fliegen lassen. Foto: Armin Weigel

Hamburg (dpa) - Der legendäre amerikanische Box-Manager Don King hat eine Promoterlizenz für Deutschland beantragt. Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), bestätigte eine entsprechende Meldung von «Sport Bild Plus».

King hatte sich unlängst bei einer öffentlichen Versteigerung den WM-Kampf des Berliners Marco Huck im Cruisergewicht gegen den Briten Ola Afolabi gesichert. Dazu braucht er die Lizenz. Ursprünglich wollte der Berliner Sauerland-Stall, bei dem Huck unter Vertrag steht, den Kampf am 23. April veranstalten und in der ARD zeigen.

King will laut Pütz am 11. Mai in Hannover boxen lassen. Ob er für das Duell einen TV-Partner hat, ist unklar. «Ich sehe nicht, dass etwas gegen eine deutsche Lizenz für King spricht», sagte Pütz. Dafür muss der 81 Jahre alte Amerikaner BDB-Mitglied werden. «Er ist dann das prominenteste Mitglied, das wir im Verband haben», meinte Pütz.

Bei der Versteigerung hatte King 1,5 Millionen Dollar (1,16 Millionen Euro) geboten. Sauerlands Offerte betrug lediglich 914 444 Dollar (708 000 Euro). WBO-Champion Huck erhält von der Börse 80 Prozent (930 000 Euro), Herausforderer Afolabi 20 Prozent (232 500 Euro).

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