Weltmeister
Marco Huck will seinen WM-Gürtel zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen. Foto: Martin Schutt

Marco Huck will seinen WM-Gürtel zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen. Foto: Martin Schutt

dpa

Marco Huck will seinen WM-Gürtel zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen. Foto: Martin Schutt

Halle/Westfalen (dpa) - Boxweltmeister Marco Huck will sich zum Superchampion küren. Dafür muss der Berliner am 3. November gegen Firat Arslan aus Süßen gewinnen.

«Wenn ich den WM-Gürtel zum zehnten Mal verteidige, bin ich WBO-Superchampion», sagte Huck in Halle/Westfalen. Im dortigen Gerry-Weber-Stadion wird der Boxer aus dem Sauerland-Stall seinen Titel im Cruisergewicht verteidigen. Im Gegensatz zu anderen Weltverbänden wäre Huck als Superchampion bei der WBO der einzige Weltmeister in seinem Limit. Anders als beim Verband World Boxing Association (Klitschko, Powetkin) wird bei der WBO kein Weltmeister unterhalb des Superchampions eingeführt. Als Superchampion hätte Huck das Recht, seinen Titel gegen die Nummer eins der Rangliste nicht binnen neun Monaten verteidigen zu müssen, sondern innerhalb von 18 Monaten.

Dem Duell gegen den ehemaligen WBA-Weltmeister Arslan sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen. «Ich wäre lieber nicht gegen Firat angetreten. Er ist menschlich sehr sympathisch. Ich habe seine letzten Kämpfe gesehen und weiß, dass er ein verdammt starker Gegner ist», sagte Huck, der von 37 Kämpfen 34 gewonnen hat. Arslan bringt es auf 32 Siege in 39 Kämpfen. «Marco verfügt über große Schlagkraft, aber ich glaube trotzdem an meinen Sieg. Denn ich bin härter als die Schläge, die auf mich einpreschen», meinte der 42-jährige Arslan.

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