Bayern München - Borussia Mönchengladbach
Thomas Gehringer.

Thomas Gehringer.

Sven Hoppe/ Sergej Lepke

Thomas Gehringer.

Bei Borussia Mönchengladbach nimmt die Zukunft derzeit sichtbar Gestalt an. Ein Hotel direkt am Stadion, ein Museum, mehr Raum für die medizinische Betreuung und den Verkauf von Fan-Utensilien, ein größeres Internat für den Fußball-Nachwuchs. Es könnte Aufbruchstimmung herrschen bei dem Verein, der sich seit 2011 wieder zu einem ambitionierten Bundesligisten entwickelt hat.

Wäre da nicht die sportliche Talfahrt in der Rückrunde. Am Montag lädt der Club zur Mitgliederversammlung – nach einem 1:5 in München, das nicht nur Sportdirektor Max Eberl als „beschämend“ empfand. Es hat für den Vorstand schon angenehmere Zeitpunkte gegeben, um Rechenschaft abzulegen.

Die Borussia steht mal wieder am Scheideweg: Es droht der Rücksturz ins Mittelmaß. Das wird sich nur mit einem Trainer aufhalten lassen, der auch unter schwierigen Bedingungen – etwa trotz zahlreicher Verletzter – das Maximale aus dem Team herauszuholen vermag. Ob das Dieter Hecking sein kann, wird sich in den letzten vier Saisonspielen erweisen. Der Verein wäre jedoch gut beraten, nicht in die Zeiten hektischer Hauruck-Maßnahmen zurückzufallen. Das „Kaufhaus des Westens“ sollte sich beim besten Willen niemand zurückwünschen.

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