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Neu-Ulm (dpa) - Rekordchampion Borussia Düsseldorf hat zum 25. Mal den nationalen Tischtennis-Pokal gewonnen. Vor 3100 Zuschauern in der Neu-Ulmer Arena setzte sich der Favorit im Endspiel klar mit 3:0 gegen den 1. FC Saarbrücken TT durch.

Es war der fünfte Sieg hintereinander für die Rheinländer in diesem Wettbewerb. Dies hatte in der 60-jährigen Historie noch kein Verein geschafft. «Es hat alles gepasst, weil wir unsere Gegner todernst genommen haben - auch schon im Halbfinale», sagte Routinier Timo Boll.

Für die Borussia war es zudem der 67. Titel der Vereinsgeschichte. Boll blieb gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Patrick Baum ohne Satzverlust und brachte sein Team in Führung. Etwas mehr Mühe hatten dann Stefan Fegerl aus Österreich gegen den Slowenen Bojan Tokic und der Schwede Kristian Karlsson gegen den früheren Mannschafts-Europameister Tiago Apolonia aus Portugal (jeweils 3:1).

In der Vorschlussrunde hatte der Titelverteidiger seine Aufgabe beim 3:0 gegen den abstiegsbedrohten Zweitligisten TV Hilpoltstein souverän gelöst. Gegen die Mittelfranken brauchte Düsseldorf nur gut anderthalb Stunden. Saarbrücken hatte sich im Bundesliga-Duell gegen den Post SV Mühlhausen ebenfalls mit 3:0 durchgesetzt.

In der zu dieser Saison verjüngten Mannschaft fühle er sich sehr wohl, betonte der 35 Jahre alte Boll. «Die jungen Spieler spornen auch mich im Training an. Anscheinend hat uns die Verjüngungskur gutgetan.» Nächstes Ziel sei, in den deutsch-deutschen Duellen mit Ochsenhausen das Halbfinale der Champions League zu erreichen.

Der Rekord-Europameister Boll gewann den Pokal bereits zum zehnten Mal und stellte damit die Bestmarke des heutigen Bundestrainers Jörg Roßkopf ein. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der dreimalige olympische Medaillengewinner mit der Mannschaft den Rekord für sich alleine beanspruchen kann. Für seinen Verein hat er nun seit Beginn seines Engagements im Jahr 2007 genau 300 Einzel gewonnen.

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