Andreas Böcherer hat über die Halbdistanz 70.3 in Wiesbaden souverän gewonnen.
Andreas Böcherer hat über die Halbdistanz 70.3 in Wiesbaden souverän gewonnen.

Andreas Böcherer hat über die Halbdistanz 70.3 in Wiesbaden souverän gewonnen.

dpa

Andreas Böcherer hat über die Halbdistanz 70.3 in Wiesbaden souverän gewonnen.

Wiesbaden (dpa) - Der Freiburger Triathlet Andreas Böcherer und die Schweizerin Karin Thürig haben sich in Wiesbaden die Ironman-Europameisterschaft über die Halbdistanz 70.3 gesichert.

In Abwesenheit des verletzten Doppel-Weltmeister Michael Raelert aus Rostock feierte der 28-jährige Böcherer nach 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen in 4:08:36 Stunden einen überlegenen Sieg. Bei den Frauen dominierte Thürig vor allem auf der Radstrecke. Im Ziel hatte die Schweizerin in 4:45:47 Stunden mehr als fünf Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Österreicherin Eva Wutti (4:50:54).

Böcherer war nach seinem bisher größten Erfolg gezeichnet. Die letzten Meter hatte er gehend zurückgelegt und den Jubel der Zuschauer genossen. Der Freiburger hatte genügend Vorsprung vor den beiden Tschechen Filip Ospaly (4:10:19) und Martin Krnavek (4:15:02). «Das Laufen hat heute nicht immer Spaß gemacht, aber nach diesem Sieg vergesse ich die Schmerzen sicher bald», sagte Böcherer. Der mit hohen Ambitionen gestartete Vize-Europameister Sebastian Kienle (Karlsruhe) gab nach insgesamt drei Stürzen auf.

Bei den Frauen zeigte Thürig auf der Radstrecke Weltklasse-Format. Die Zeitfahr-Weltmeisterin von 2004 holte innerhalb kürzester Zeit einen Rückstand von mehr als sechs Minuten auf. «Das ist einfach eine tolle Radstrecke, schwer und abwechslungsreich, da bin ich fast traurig, dass ich nächstes Jahr nicht wieder hier am Start sein werde», erklärte die 38-Jährige.

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