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Die Berlin Volleys hatten gegen den russischen Meister kaum eine Chance. Foto: Rainer Jensen

Die Berlin Volleys hatten gegen den russischen Meister kaum eine Chance. Foto: Rainer Jensen

dpa

Die Berlin Volleys hatten gegen den russischen Meister kaum eine Chance. Foto: Rainer Jensen

Berlin (dpa) - Die Berlin Volleys stehen in der Top-12-Runde der Champions League vor dem Aus. Der deutsche Volleyball-Meister verlor das Hinspiel gegen den fünfmaligen russischen Meister Zenit Kasan mit 0:3 (20:25, 22:25, 20:25).

Vor 6349 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle hatte der Hauptstadtclub gegen den bärenstarken Kontrahenten vor allem große Probleme beim Aufschlag. Kasan gilt in diesem Jahr als Favorit auf den Gewinn der Champions League. Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in Russland statt. Für den Einzug in die nächste Runde benötigen die Berliner dort einen 3:0- oder 3:1-Sieg und müssten anschließend auch noch einen Golden Set bis 15 gewinnen.

Schon zu Anfang mühten sich die Berliner vergeblich, mit ihren Aufschlägen Druck auszuüben. Zudem fanden Scott Touzinsky und Co. wenig Mittel, den stabilen Block der Russen zu überwinden. Als Kawika Shoji für die Gastgeber auf 19:21 verkürzte, bestand noch Hoffnung auf den Gewinn des Auftaktsatzes. Doch Kasan mit seinem 40-jährigen Zuspieler Nikola Grbic ließ sich nicht beeindrucken.

Im zweiten Satz half auch eine zwischenzeitliche 13:10-Führung dem deutschen Meister nicht. Auch der Wechsel auf der Diagonalposition von Paul Carroll zu Routinier Aleksandar Spirovski im dritten Durchgang brachte bei den Volleys keine entscheidende Wende.

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