Berlin (dpa) - Die Beachvolleyball-Welttour wird in diesem Jahr nicht nach Deutschland kommen. Im diesjährigen Programm, das am 27. Februar in Zürich vom Weltverband FIVB vorgestellt wurde, fehlt ein deutscher Austragungsort.

Berlin als traditioneller Grand-Slam-Gastgeber hatte keinen attraktiven Turnier-Standort gefunden. Verhandlungen in München haben sich zerschlagen.

Ende April beginnt die Weltserie mit einem Open-Turnier in Fuzhou (China). Neben den fünf Grand-Slam-Turnieren wird erstmals eine sogenannte Major Serie ausgespielt. Dazu gehören drei Turniere in Porec (Kroatien), Stavanger (Norwegen) und Gstaad (Schweiz) sowie das Finalturnier in Fort Lauderdale (USA) mit den besten acht Frauen- und Männerduos. Die Grand Slams und die Turniere der Major Series sind mit je 800 000 Dollar pro Veranstaltung und pro Geschlecht dotiert.

In der neuen Welttour-Saison geht es zugleich um Punkte in der Olympia-Qualifikation für Rio de Janeiro 2016, die bis Juni des kommenden Jahres läuft. Sportlicher Höhepunkt des Jahres sind die Weltmeisterschaften, die vom 26. Juni bis 5. Juli in vier niederländischen Städten ausgespielt werden. Dabei geht es um eine Million Dollar. Erstmals sichern sich die Weltmeister bei den Männern und Frauen auch ein Ticket für Olympia.

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